Fussball: Inters Genügsamkeit reichte zum Erfolg
publiziert: Mittwoch, 9. Apr 2003 / 23:23 Uhr / aktualisiert: Freitag, 11. Apr 2003 / 08:15 Uhr

Inter erreichte im Viertelfinal-Hinspiel gegen Valencia mit minimalem Offensiv-Aufwand einen 1:0-Heimsieg. Nach dem Kopfballtreffer von Christian Vieri (14.) beschränkte sich Inter auf die Verwaltung des Resultats.

Im bisherigen Verlauf der Champions League hatte Vieri die Champions-League-Bühne vorwiegend anderen prominenten Lohnbezügern der Mailänder überlassen. Ein einziges Mal -- gegen Newcastle -- trug der Stürmer, dem in der Serie mit 24 Treffern die Torkrone kaum mehr zu nehmen ist, aktiv zur europäischen Torproduktion bei. Mit dem goldenden Treffer nutzte der Internationale das Gastspiel des spanischen Champions zur wirkungsvollen Korrektur.

Nachdem sich die Italiener mit bescheidenem Aufwand zum optimalen Zeitpunkt den entscheidenden Vorteil verschafft hatten, verlagerten sie ihr Hauptengagement zum frühstmöglichen Zeitpunkt in die eigene Zone. Sie liessen es bei gelegentlichen Blitzvorstössen bewenden und beschränkten sich darauf, die Spanier vom eigenen Tor fernzuhalten. Und die enttäuschenden Gäste taten ihnen den Gefallen, die spärlichen Angriffe gleichermassen unpräzise wie uninspiriert vorzutragen.

Ausser dem einzigen Angriff mit Torfolge geizten die Teams mit Aktionen, die dem an sich gehobenen Rahmen der Veranstaltung entsprochen hätten. Inter, in der Serie noch mit Chancen auf den Titel, langweilte seinen Anhang mit zu frühem Sicherheitsfussball, derweil Basels Vorrunden-Gegner die gegenwärtige Formschwäche mehr als deutlich erkennen liess.

Lediglich in der 57. Minute wich die eintönige Atmosphäre abrupt einer gehässigen. Nach einem aggressiven Rencontre zwischen Albelda und Emre schickte der deutsche Schiedsrichter gleich beide Beteiligte vom Feld. Die Betriebstemperaturen kühlten aber beidseits rasch wieder ab, was vor allem den passiven Interisti entsprach.

Cupers Mut und Crespos Rolle

Der Punktverlust gegen die Roma am Sonntagabend nach einer 3:1-Führung trug Inters Coach Hector Cuper von der zur Polemik neigenden Presse markige Kritik ein. Nun werden dieselben argwöhnischen Kommentatoren den Argentinier für dessen Wagemut in ihren heutigen Zeilen loben, Hernan Crespo nach dreimonatigem Out ausgerechnet bei diesem wichtigen internationalen Rendez-vous erstmals wieder einzusetzen.

Crespo rechtfertigte das Vertrauen Cupers und spielte in der Entstehung des frühen Vorteils eine zentrale Rolle. Als der später ausgeschlossene Türke Emre, jener kleingewachsene Professional mit lange grossem Laufpensum, im linken Couloir alle Levantiner überspurtete und zur Mitte flankte, verlängerte Crespo die Flugbahn des Balles entscheidend. Die erfolgreiche Vollstreckung bewältigte Vieri im Stile des Topskorers per Kopf, womit er die Spanier in die erste Auswärtsniederlage seit Anfang Dezember 2001 stiess.

Inter Mailand - Valencia 1:0 (1:0)

Giuseppe Meazza, Mailand. -- 52 623 Zuschauer. -- SR Merk (De). -- Tor: 14. Vieri 1:0.

Inter Mailand: Toldo; Javier Zanetti, Cordoba, Materazzi, Coco (21. Pasquale); Conceiçao (65. Okan), Cristiano Zanetti, Di Biagio, Emre; Vieri, Crespo (84. Cannavaro).

Valencia: Canizares; Reveillère, Ayala, Marchena, Carboni; Rufete (80. Mista), Albelda, Baraja, Vicente (85. Aurelio); Carew (66. Angulo), Aimar.

Bemerkungen: Valencia ohne Pellegrino (gesperrt), Kily Gonzalez und Curro Torrez (beide verletzt). 30. Coco mit Oberschenkelverletzung ausgeschieden. 57. Rote Karten gegen Emre und Albelda (Tätlichkeiten). Verwarnungen: 43. Rufete (Reklamieren). 71. Cristiano Zanetti (Foul). 93. Pasquale (Reklamieren). 94. Aimar (Schwalbe).

(bert/sda)

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