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Fussball: Kleiner FC Aarau mit grossen Zielen
publiziert: Donnerstag, 4. Sep 2003 / 14:50 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Dez 2003 / 01:01 Uhr

Der FC Aarau verlor sein Spiel gegen den FC Wil und zeigte sich auf dem Bergholz nicht von seiner besten Seite. Trotzdem sind die Aargauer eine der positiven Überraschungen der bisherigen Saison. Captain Patrick De Napoli analysiert die Niederlage in Wil und den bisherigen Saisonverlauf - und träumt von höheren Zielen.

Patrick De Napoli, Captain des FC Aarau, träumt trotz schwacher Leistung gegen Wil vom vierten Tabellenplatz.
Patrick De Napoli, Captain des FC Aarau, träumt trotz schwacher Leistung gegen Wil vom vierten Tabellenplatz.
Aarau hat sich in Wil erstaunlich passiv präsentiert. Was war mit der Mannschaft los?

"Irgendwie hat alles nicht zusammengepasst. Wir waren zuwenig agressiv und konzentriert. Das war unser bisher schlechtestes Spiel der Saison."

Habt ihr vielleicht den FC Wil auf Grund seines Tabellenranges unterschätzt?

"Ich denke nicht, schliesslich hatten wir in der Vergangenheit immer wieder Mühe auf dem Bergholz. Zudem hat Wil trotz aller Probleme immer noch gute Spieler und irgendwann mussten die Wiler ja ihr erstes Spiel gewinnen. Leider ist das jetzt gegen uns passiert. Doch deshalb dürften wir den Kopf nicht hängen lassen, müssen nach vorne schauen."

In welcher Form habt ihr im Training die Niederlage und die enttäuschende Leistung verarbeitet?

"Sicher haben wir darüber gesprochen. Aber zuvor haben wir acht Spiele unsere Leistung gebracht und die Punkte geholt. Gegen Wil waren wir jetzt eben zu passiv und Wil hat verdient gewonnen."

Der FC Aarau spielt erstaunlicherweise an der Tabellenspitze mit, obwohl die Mannschaft im Vorfeld der Saison weiter hinten gehandelt wurde. Wie erklärt sich dieser Erfolg?

"Wir konnten viel Moral aus der Auf/Abstiegsrunde mitnehmen. Dazu haben wir uns mit Gaspoz und Varela gut verstärkt. Darüber hinaus ist die Mannschaft fast komplett zusammengeblieben und wir sind deshalb gut eingespielt. Mit dieser Mischung müssen wir höhere Ziele anstreben, dürfen nicht immer nur vom Ligaerhalt reden. Vom Verein aus wurde der sechste Platz ausgegeben, aber ich traue uns den vierten Tabellenplatz zu."

Ohne euren Erfolg schmälern zu wollen: Nach acht Spielen hattet ihr ein Torverhältnis von 12:10. Das ist im Vergleich mit den anderen Teams an der Spitze eher wenig...

"Wer nicht viele Tore bekommt, muss auch nicht viele Tore schiessen, um zu punkten. Darauf ist unsere Taktik aufgebaut und deshalb spielen wir sicher eher auf Konter. Die Defensive ist eindeutig unsere Stärke."

Für diese wenig spektakuläre Spielweise wurde die Mannschaft auch kritisiert. Akzeptieren Sie diese Kritik?

"Teilweise stimmt das sicher und für die Zuschauer ist das nicht so spektakulär. Aber letztlich zählen die Punkte und wenn der Tabellenplatz stimmt, beklagt sich niemand auf dem Brügglifeld. Andererseits haben wir auch schon Spiele gezeigt, in denen wir offensiver agiert haben und wo die Zuschauer auf ihre Kosten gekommen sind."

Macht ihr dabei einen Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsspielen oder richtet sich das mehr nach dem Gegner?

"Natürlich spielt das auch eine Rolle, aber im eigenen Stadion spielen wir generell offensiver. Schliesslich zahlen die Zuschauer im Brügglifeld Eintritt und haben es verdient, dass wir etwas bieten. Auswärts sind wir oft noch zu passiv, weil uns das nötige Selbstvertrauen fehlt, um frecher aufzutreten."

Neben euch spielen auch YB und Xamax eine bessere Rolle, als ihnen vor Saisonbeginn zugetraut wurde. Dagegen haben GC und Servette Probleme.

"Es ist sicher erstaunlich, dass nach neun Runden Mannschaften wie YB, Xamax oder wir direkt hinter Basel stehen. Aber GC wird seine Punkte auch noch holen, selbst wenn es zur Zeit nicht läuft. Servette traue ich auch noch einiges zu. Mit diesen Spielern und Schällibaum als Trainer werden die Genfer sicher unter den ersten vier mitspielen."

Die Meisterschaft wird geprägt durch den Basler Alleingang an der Tabellenspitze. Ist das positiv oder negativ zu werten?

"Für Basel ist das natürlich positiv, für die anderen Teams weniger. In den Medien kann man dann lesen, dass die Ersatzbank von Basel besser ist, als die erste Mannschaft anderer Super-League Teams. Für uns ist das Gift, dass muss eine zusätzliche Motivation für jeden Spieler sein, denn schliesslich kocht Basel auch nur mit Wasser."

(tr/fussball.ch)

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