Fussball: Koller und die Medien in Köln
publiziert: Donnerstag, 29. Jan 2004 / 17:45 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 29. Jan 2004 / 18:10 Uhr

Köln hat in Deutschland einen Status wie Zürich in der Schweiz: Es ist die Medienhauptstadt. Entsprechend wichtig ist für Marcel Koller das Verhältnis zu den Medienschaffenden, die täglich und zahlreich auf dem Platz sind. Doch der Zürcher hatte in der Schweiz oft Probleme im Umgang mit Medien.

Marcel Koller pflegt in Köln einen offenen und freundlichen Umgang mit den Medienschaffenden.
Marcel Koller pflegt in Köln einen offenen und freundlichen Umgang mit den Medienschaffenden.
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"Vor Beginn der Rückrunde ist Marcel Koller in Köln bei den Journalisten akzeptiert, eine besondere Liebe zwischen ihm und den Medien hat sich jedoch nicht entwickelt." So umschreibt Marcel Schwamborn vom "Kölner Express" die aktuelle Beziehung zwischen dem Kölner Trainer und den Medien.

Wer ist Marcel Koller?

Anfangs wurde der Neuankömmling aus der Schweiz skeptisch betrachtet. Wer ist Marcel Koller fragten sich die Kölner Medienschaffenden und bekamen auf Grund ihrer Recherchen mehrfach die Geschichte seiner Probleme bei GC und seine Schwierigkeiten im Umgang mit Medien zu hören.

Doch die anfängliche Skepsis erwies sich als unnötig. Selbst Monate nach Stellenantritt im Medienzentrum Deutschlands präsentiert sich Koller offen und positiv. Dazu Schwamborn: "Er ist freundlich, lächelt immer und stets für Interviews zu haben. Allerdings bleibt er in seinen Aussagen oft unverbindlich."

Bei GC auf Köln vorbereitet

Auf diese Aufgabe bereitete der Manager des 1. FC Köln den (einst?) medienkritischen Koller vor. Andreas Rettich hat ihn Wochen vor der Vertragsunterschrift täglich mit vier lokalen Tageszeitungen versorgt. So hatte der damalige GC-Trainer genügend Zeit, sich auf die neue Aufgabe einzustellen.

Zusammengefasst bringt Schwamborn die Beziehung zwischen Koller und den Medien auf den Punkt: „Er ist keiner, über den die Boulevardpresse jubelt, aber das Verhältnis ist entspannt.“

Dieses Verhältnis ist mit von Bedeutung bei der Antwort auf die Frage, ob Koller eine Chance hat, seinen bis 2006 laufenden Vertrag zu erfüllen. Immerhin hat der Verein phasenweise mehr Trainer als Spieler verschlissen und in Köln ist das schwer zu überbieten.

Bei Abstieg Vertragsauflösung?

Unabhängig von der enormen Bedeutung der Schlagzeilen in den Kölner Medien wird die sportliche Situation über das Schicksal Koller als Trainer entscheiden.

Schwamborn geht davon aus, dass sich der Zürcher im Falle eines Abstiegs nicht halten kann, selbst wenn der Verein hartnäckig beteuert, mit ihm in die 2. Liga zu gehen.

"Der 1. FC Köln hat Geldprobleme und sollte die Mannschaft den Ligaerhalt nicht schaffen, wird es für Koller eng. Das gilt auch für den Manager Rettich. Zudem würden die Medien einen Abstieg nicht akzeptieren", sagt Schwamborn.

(tr/fussball.ch)

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