Fussball: Letzter Test mit vielen Möglichkeiten für U21
publiziert: Dienstag, 27. Apr 2004 / 14:37 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 27. Apr 2004 / 16:22 Uhr

Die Schweizer U21-Auswahl testet am Mittwoch ab 14.30 Uhr MESZ in Minsk gegen Weissrussland letztmals vor der EM in Deutschland (27. Mai - 8. Juni). Wegen zahlreicher Verletzungen ist Trainer Bernard Challandes erneut zu Umstellungen gezwungen.

Bernard Challandes muss noch das richtige Team finden.
Bernard Challandes muss noch das richtige Team finden.
Die permanenten Personalprobleme seien auch eine grosse Chance für ihn und die Spieler, erklärte Challandes in Minsk, wo die Schweizer seit Montag weilen. Kaum einmal hatte ein Schweizer Selektionär so viele Möglichkeiten wie der Neuenburger vor der im Mai und Juni anstehenden EM in Deutschland.

Obwohl mit Streller, Gygax (beide A-Nati), Schwegler, Senderos, Cerrone, Bah, Muff und Rochat (alle verletzt) in Minsk fast eine ganze Mannschaft fehlt, steht Challandes gegen den EM-Teilnehmer ein kompetitives Kader zur Verfügung. Mit 24 Stunden Verspätung stiessen gestern auch Rijat Shala und Davide Callà zum Team, nachdem sie am Montag in Frankfurt aus Unachtsamkeit den Anschlussflug nach Minsk verpasst hatten.

Erstmals mit Fabrizio Zambrella

Erstmals im Aufgebot der ältesten SFV-Juniorenauswahl steht Fabrizio Zambrella. Der 18-jährige Servettien, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, empfahl sich unter anderem mit neun Toren in der Super League. Den Genfer mit italienischen Wurzeln, der ursprünglich für die U19-EM im Juli in der Schweiz vorgesehen war, bot Challandes am Sonntagabend wegen der Verletzung des FCZ-Stürmers Muff auf.

"Es wäre für mich im Moment das grösste, vor der U19-EM noch mit der U21 an die EM zu gehen", sagte Zambrella. Tatsächlich rückte der Verband zuletzt von der einst formulierten Position ab, dass ein Spieler in diesem Sommer nur an einem Titelkampf eingesetzt werden soll.

Challandes wird gegen Weissrussland nicht von seinem angestammten 4-4-2-System abweichen, in dessen Rahmen aber taktische Varianten ausprobieren. "Man muss das System auch den Spielern anpassen, die auf dem Feld stehen", sagte der temparamentvolle Coach.

Verteidiger werden gefordert sein

Mit Zambrella, der wie Davide Chiumiento zentral hinter den Spitzen spielen kann, bieten sich Challandes sogar noch mehr Möglichkeiten. So stark die zwar eher kleingewachsene, aber technisch versierte Offensivabteilung der Schweizer ist, so sehr werden gegen Weissrussland die Verteidiger gefordert sein.

Die Weissrussen überzeugten bisher durchwegs und setzten sich in ihrer Qualifikationsgruppe unter anderem gegen Holland und Österreich durch. Hinter dem (mittlerweile von der Schweiz entthronten) Titelhalter Tschechien erreichten sie den 2. Platz und eliminierten in der Barrage Polen, das in der Qualifikation ohne Niederlage geblieben war, dank eines 4:0-Auswärtssiegs.

Der namhafteste Spieler Weissrusslands, der Stuttgarter Alexander Hleb, fehlt in der heutigen Partie wegen einer Oberschenkelverletzung. So ist dessen zwei Jahre jüngerer, im HSV engagierter Bruder Wjatschelsaw der einzige über die Landesgrenzen hinaus bekannte Akteur der läuferisch und kämpferisch stark aufspielenden Auswahl. "Sie stellen sehr schnell von Defensive auf Offensive um", charakterisiert Challandes die Stärke des heutigen Gegners.

Mögliche Aufstellung: Wöfli; Nef (Philipp Degen), Eggimann, Denicolà, Jaggy; Callà (Lichtsteiner), Montandon, Zambrella (Baumann), Barnetta; Vonlanthen, Chiumiento.

(Sascha Rhyner, Minsk/Si)

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