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Fussball: NLA - St.Gallen mit Sieg, Luzern nur theoretische Chancen
publiziert: Sonntag, 24. Nov 2002 / 18:55 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 26. Nov 2002 / 17:03 Uhr

(Si) In der 20. und drittletzten NLA-Runde sind sechs Entscheidungen gefallen: Die beiden Aufsteiger Wil und Thun haben wie die Young Boys die Finalrunde erreicht, während die Teilnahme von St. Gallen, Delémont und Aarau an der Abstiegsrunde feststeht.

Wil bezwang Luzern 2:1, Servette gelangte in Aarau (3:0) zum ersten Auswärtssieg. Damit sind die Finalchancen des FC Luzern nur noch theoretisch, liegen die Zentralschweizer doch zwei Runden vor Schluss sechs Punkte hinter dem punktgleichen Trio mit Servette (+8 Treffer), Zürich und Xamax (je -4) zurück. Luzern spielt noch daheim gegen Aarau und in Neuenburg bei Xamax.

An der Spitze lösten die Grasshoppers mit dem 3:0 über Delémont den FC Basel (3:0 am Freitag gegen Thun) wieder ab und führen die Tabelle weiterhin mit einem Punkt Vorsprung an. Am nächsten Sonntag kommt es im St. Jakob-Park zum Gipfeltreffen zwischen dem FCB und GC. Die Young Boys verloren mit der unerwarteten 1:2-Heimniederlage gegen St. Gallen an Wil.

Zweimal Mauro Lustrinelli

Der FC Wil hat mit dem 2:1 über Luzern erstmals in seiner Vereinsgeschichte und aus eigener Kraft die Finalrunde erreicht. Luzern ging eine Minute vor Halbzeit durch ein Tor seines Verteidigers Diego Malacarne nach einem Freistoss von Franco Di Jorio in Führung, doch der Tessiner Mauro Lustrinelli wurde mit zwei Kopfballtoren in der zweiten Halbzeit zum Matchwinner. Zweimal gab Mittelfeldspieler Bruno Sutter die Vorlage. Er war zusammen mit dem Brasilianer Fabinho die treibende Kraft der St. Galler.

Der sportliche Erfolg der homogenen Mannschaft von Trainer Heinz Peischl geht absolut in Ordnung, steigerte sich Wil doch in der zweiten Halbzeit vehement und verzeichnete ein deutliches Chancenplus. Die Finalqualifikation ist Balsam auf die Wunden des FC Wil, dessen Präsident Andreas Hafen wegen mutmasslichen Vermögensdelikten weiterhin in Untersuchungshaft steckt.

Die (finanzielle) Zukunft ist weiter ungewiss, obwohl Finanzchef Urs Gebert in der Pause am Platzmikrofon den Fans versicherte, dass der Vorstand alles unternehme, um die Finanzen wieder in den Griff zu bekommen.

Servettes erster Auswärtstriumph

Im elften Anlauf gelangte Servette in Aarau zu seinem ersten Auswärtssieg. Dieser fiel mit 3:0 allerdings zu hoch aus, beklagte doch Aarau durch Frédéric Chassdot und Rainer Bieli zwei Pfostentreffer. Zählbares gelang nur den effizienteren Genfern. Der Internationale Alex Frei zeichnete sich als zweifacher Torschütze aus, wobei sein 3:0 acht Minuten vor Schluss abseitsverdächtig war. Der Serbe Goran Obradovic hatte Servette nach einer herrlichen Passfolge über Frei und Lombardo nach einer Viertelstunde in Führung gebracht. Aarau fand keine Bindung und produzierte Fehlpässe en masse.

Reys Doublette innert fünf Minuten

Der FCZ führte im "Strichduell" in Neuenburg nach 34 Minuten durch ein Eigentor von Steve von Bergen und einem Sololauf Kanga Akale mit 2:0, vermochte aber das kampfbetonte Spiel auf tiefem Boden nicht zu kontrollieren. Alexandre Rey glich für Xamax mit zwei Kopfbällen innert fünf Minuten vor der Pause aus. Zweimal hatte Remo Buess die Vorarbeit geleistet.

Zürich musste gegen Spielschluss noch um den einen Punkt zittern, wurde doch Sébastien Jeanneret sieben Minuten vor Schluss nach der zweiten gelben Karte vom Platz gestellt. Der 18-fache ehemalige Internationale spielte erstmals seit dem 24. März dieses Jahres wieder im Fanionteam des FC Zürich. Xamax hinterliess in diesem Kampfspiel einen hypernervösen Eindruck. Vor allem die Abwehr, inklusive des unsicheren Torhüters Patrick Bettoni, wankte. So verlor Bettoni schon in der Startphase leichtfertig dribbelnd den Ball an Keita, doch der Stürmer aus Guinea verschoss freistehend kläglich.

St. Gallen lebt

Der FC St. Gallen zeigte in Bern Charakter. Obwohl die Ostschweizer bereits vor Spielbeginn wussten, dass sie im Frühjahr endgültig die Abstiegsrunde bestreiten müssen, bezwangen sie die Young Boys mit 2:1. Der Ghanaer Alex Tachie-Mensah überragte mit einem Tor und einem Assist.

Die Berner lagen nach dem zehnten Saisontor von Johan Berisha zur Pause mit 1:0 voran. Er nickte eine Flanke seines Sturmkollegen Stéphane Chapuisat mit dem Kopf ein. Doch St. Gallen zeigte trotz der Bedeutungslosigkeit der Partie eine Reaktion und wendete innert drei Minuten das Blatt. Der überragende Alex glich nach einer Stunde mit einem Kopfball-Aufsetzer nach Flanke von Pascal Jenny aus und leistete zum 1:2 die Vorarbeit. Der von Tranquillo Barnetta bedrängte Alain Rochat markierte ein klassisches Eigentor.

St. Gallen gelangte nach sechs Awayniederlagen in Serie zum zweiten Auswärtserfolg dieser Saison und zeigte, dass es in dieser Verfassung und unter einem neuen Trainer für die Abstiegsrunde gewappnet ist.

Zweimal Barijho

Ohne Glanz kam GC zum achten Heimsieg dieser Saison. Der Argentinier Antonio Barijho steuerte zwei Treffer zum 3:0 gegen Delémont bei, der Rumäne Mihai Tararache traf mit einem haltbaren Freistoss aus 30 Metern zum 2:0. Die Jurassier waren technisch limitiert und in der Offensive harmlos. Einzig in der Startphase musste sich GCs Torhüter Fabrice Borer nach einem Schuss von Alain Vernier strecken.

Bei GC sass der Urugayer Richard Nuñez erstmals seit seinem Engagement bei GC bei Spielbeginn auf der Ersatzbank. Erst für die Schlussviertelstunde durfte der Starstürmer auflaufen. Trainer Marcel Koller hatte seinem südamerikanischen Ballkünstler nach den schwachen Darbietungen gegen PAOK Saloniki und in Thun eine Denkpause gewährt.

(bsk/sda)

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