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Fussball: Runde für den FC Basel
publiziert: Sonntag, 3. Aug 2003 / 10:32 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 3. Aug 2003 / 13:06 Uhr

Zusammenfassung der vierten Runde der Axpo Super League: Eine Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte reichte dem FC Basel zum Sieg gegen die unbequemen Wiler. Nach dem Ausrutscher von Servette in Aarau führen die Basler die Super League nun alleine mit zwei Punkten Vorsprung an.

1 Meldung im Zusammenhang
Die ganz grosse Überraschung der vierten Runde, die gelang dem FC Thun. Der 3-2 Heimerfolg von Thun bedeutet, dass die Grasshoppers nun aus vier Spielen nur gerade mal drei Punkte auf ihrem Konto habe.

Der Sieg des FC Thun war durchaus verdient, wenn auch etwas glückhaft. Beim Stand von 3:2 wurde den Hoppers gar ein klarer Elfmeter aberkannt. Neuerwerbung Chatruc war im Strafraum zu Fall gebracht worden.

Pascal Renfer brachte Thun mit einem Kopfball in der 15. Minute nach einem Corner des Brasilianers Dos Santos in Führung.

Die Zuordnung in der GC-Abwehr, in welcher der gesperrte Argentinier Fernando Gamboa spürbar fehlte, war erneut mangelhaft.

Zwar vermochte der urugayische Goalgetter Richard Nuñez mit einem direkt verwandelten Corner (35.) auszugleichen. Noch vor der Halbzeit ging aber Thun durch einen platzierten und tückisch aufsetzenden Flachschuss von Dos Santos aus rund 20 Metern erneut in Front.

Als Raimondi kurz nach dem Wechsel das 3:1 glückte, geriet der Meister noch mehr in Rücklage. Dem eingewechselten Argentinier Chatruc gelang zwar noch mittels Kopfstosses das 3:2, zu mehr reichte es jedoch nicht.

Der Saisonstart des Meisters ist verpfuscht, Korrekturen personeller Art und Umstellungen sind angezeigt, eine Steigerung vor der Qualifikation zur Champions League gegen AEK Athen von Nöten.

Basels Leistungssteigerung

Erstmals lag Basel in dieser Saison zurück. Mauro Lustrinelli hatte Wil mit einer feinen Einzelleistung 1:0 in Führung gebracht.

Doch in der letzten halben Stunde legte der FCB Kraftreserven frei und erzielte durch Murat Yakin (Penalty nach Foul an Streller), Atouba und Streller drei Tore und den vierten Sieg im vierten Saisonspiel.

Dennoch hinterliess Basel im Bergholz einen zwiespältigen Eindruck. Die Abwehr im Zentrum wirkte lethargisch, über die rechte Flanke kam wenig Schwung. Basel weiss, warum es die Fühler nach einem Mann im Mittelfeld mit Inspirationen Ausschau hält, um den Abgang von Hakan Yakin zu kompensieren.

Wil büsste erneut für seine forsche Gangart und seinen unermüdlichen Vorwärtsdrang. In der Defensive tun sich zu viele Lücken auf.

Die ukrainischen Geldgeber suchen ja nach einem Abwehrchef (der Brasilianer Max, ex-Luzern?) und nach einem Vollstrecker (Tchouga vom FC Basel?).

Erste Punktverluste von Servette

Das Duell der beiden noch ungeschlagenen Teams Aarau und Servette endete leistungsgerecht 1:1. Die Aargauer kamen allerdings erst in der Nachspielzeit durch die Basler Leihgabe Carlos Varela zum längst fälligen 1:1.

Für den impulsiven Mittelfeldspieler, der erneut im Sturm eingesetzt wurde, war es der zweite Treffer für seinen neuen Verein.

Zu Aaraus Topskorer entwickelt sich in negativer Hinsicht Marco Walker. Der Verteidiger mit Bundesliga-Erfahrung lenkte unmittelbar nach der Pause einen an sich harmlosen Schuss Comisettis unhaltbar ins eigene Netz ab. Walkers persönliche Trefferbilanz steht nun 2:2. Er traf diese Saison bereits im Startspiel in Thun ins eigene Tor.

YB siegte im Schlussspurt

Die Young Boys gewannen auch ihr zweites Auswärtsspiel. Beim 2:1 bei Xamax erzielten Stéphane Chapuisat (78.) mit einem Freistoss und Joël Magnin (85.) mit einem Kopfball die späten Tore zum ersten Sieg der Berner auf der Maladière seit acht Jahren.

Die letztlich wohl entscheidende Szene ereignete sich in der 26. Minute. Rey, der mit seinem 125. Tor Xamax 1:0 in Führung gebracht hatte (13.), stürmte alleine auf Torhüter Wölfli los und wurde von Kehrli zu Fall gebracht.

Schiedsrichter Circhetta zeigte dem Berner Verteidiger aber nur die gelbe statt die rote Karte. Allerdings hatten die Neuenburger zuvor auch zweimal das Glück beansprucht. Rochat hatte nur Pfosten (20.) und Latte (25.) getroffen.

Die Geschenke der "Kellerkinder"

Der FC Zürich ist nicht mehr punktelos. Im vierten Anlauf reichte es im "Kellerduell" gegen St. Gallen zum ersten Punkt.

Der Ausgleich zum 2:2 gelang Petrosjan (89.) mittels Penaltynachschuss. Zuvor war Bastida an Razzetti gescheitert. Für St. Gallen erzielte Alex beide Tore.

Einen unglaublichen Flop leistete sich FCZ-Goalie Davide Taini beim ersten Treffer von Alex. Herauslaufend verlor er ausserhalb des Strafraums den Ball an Naldo, der von der Grundlinie aus den völlig freistehenden Alex bedienen konnte.

Nach dem ersten Ausgleich von Petrosjan (63.) wurden die Ostschweizer wiederum beschwert. Blerim Dzemaili, ein 17-jähriger Nachwuchsspieler des FCZ, hatte den Ball im Strafraum mit der Hand gestoppt und wurde mit rot bestraft.

Alex liess sich die Chance für St. Gallen, das in der Abwehr abermals unkoordiniert und wirr spielte, nicht entgehen.

Tabelle

1. Basel 4 4 0 0 12: 7 12 2. Servette 4 3 1 0 10: 3 10 -------------------------------------------- 3. Young Boys 4 3 0 1 10: 6 9 4. Aarau 4 1 3 0 4: 3 6 -------------------------------------------- 5. Neuchâtel Xamax 4 2 0 2 6: 6 6 6. Thun 4 1 2 1 6: 9 5 7. Grasshoppers 4 1 0 3 8: 9 3 8. St. Gallen 4 0 2 2 3: 8 2 -------------------------------------------- 9. FC Zürich 4 0 1 3 4: 7 1 -------------------------------------------- 10. Wil 4 0 1 3 7:12 1

(bsk, Quellen: news.ch, si)

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