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Fussball: St. Gallen ist die Nummer Eins in der Ostschweiz
publiziert: Sonntag, 31. Aug 2003 / 18:08 Uhr

Der St. Galler Spielmacher Bruno Sutter hat letzte Saison noch bei Wil gespielt. Damals gewannen die Wiler das Derby mit 11:3. Auch diesmal stand Sutter auf der Siegerseite. Er ist erleichtert, dass es endlich mit dem ersten Heimsieg geklappt hat. Doch es gibt noch einen weiteren Grund, warum er über seinen Transfer zu St. Gallen besonders glücklich ist - das Theater im Umfeld des FC Wil.

Bruno Sutter und seine spielerische Stärke kamen beim Derby nicht zur Geltung.
Bruno Sutter und seine spielerische Stärke kamen beim Derby nicht zur Geltung.
Wie haben Sie das Spiel gegen Wil erlebt?

"Es war eine harzige Sache. Doch das ist bei Derbys häufig so. Für uns war ein wichtiges Spiel, weil wir bis dahin zuhause noch nie gewinnen konnten. Wil hat besser gespielt, als es der Tabellenplatz aussagt. Doch wir haben gut gekämpft und nach dem 2:0 auch spielerisch überzeugt. Deshalb ist der Sieg verdient."

Das Resultat ist leistungsmässig mit 4:1 zu hoch ausgefallen. Sehen Sie das auch so?

"Am Schluss war es fast ein Selbstläufer und wir hätten noch ein oder zwei Tore mehr schiessen können, denn Wil hat nach dem 2:0 nicht mehr dagegengehalten."

Auffällig war, dass St. Gallen nach dem 1:0 plötzlich aufgehört hat Fussball zu spielen. Wie erklären Sie sich das?

"Wir haben gut angefangen und das Tor zum richtigen Zeitpunkt erzielt. Aber danach haben wir, wie so oft diese Saison, einfach nicht so weitergespielt. In der Pause hat uns der Trainer deutlich gesagt, dass ein Tor Unterschied nicht reicht und wir wieder mehr agieren müssen. Gegen Wil lag es vielleicht an der fehlenden Sicherheit, nachdem wir diese Saison vor eigenem Publikum noch nie gewinnen konnten. Das müsste jetzt also besser werden."

Lange Zeit hat man Sie auf dem Platz kaum gesehen. Wie sind Sie mit Ihrer eigenen Leistung zufrieden?

"In der ersten Hälfte waren die Räume sehr eng und wir haben kompliziert gespielt. Zudem haben wir oft mit langen langen Bällen in die Spitze operiert. Erst nach dem 2:0 gab es mehr Platz und dieser Platz hat mir vorher gefehlt. Gleichzeitig war es kampfbetontes Spiel und das liegt mir weniger."

Generell ist beim FC St. Gallen eine Aufwärtstendenz festzustellen. Sehen Sie das auch so?

"Auf jeden Fall, aber es gibt noch viel zu tun. Das zeigt die Phase nach dem 1:0. Wir müssen uns als Team noch weiter entwickeln und lernen nach einer Führung die Spiele früher zu entscheiden."

Sie haben letzte Saison noch für Wil gespielt. War es ein besonderes Spiel für Sie und wie oft wurden Sie das bisher gefragt?

"Diese Frage kam in jedem Interview vor. Bei Wil hatte ich ein schönes Jahr, dass bis zur Verhaftung von Andreas Hafen optimal lief. Deshalb war es sicher ein besonderes Spiel für mich."

Die letzte Begegnung der beiden Teams endete geschichtsträchtig mit 11:3. War das ein Thema in der Mannschaft und ist die Schmach für den FC St. Gallen damit getilgt?

"Für ein paar Spieler war es sicher ein Thema. Aber jetzt ist jetzt klar: St. Gallen ist die Nummer Eins in der Ostschweiz. Unabhängig davon ist dieses 11:3 sicher einmalig und wird unvergesslich bleiben."

Bevor Sie zu St. Gallen gewechselt sind, haben Sie bei Lugano und Wil gespielt. Bei beiden Clubs gab es Probleme. Diese Probleme hat jetzt der FC Wil. Sind Sie deshalb froh, nicht mehr dort zu spielen?

"Ich habe immer noch Kontakt zu Wil und bekomme mit, was dort passiert. Deswegen bin ich wirklich sehr froh über diesen Wechsel. Diese interne Unsicherheit und das Theater habe ich in den letzten zwei Jahren auch erlebt und bin froh, mich wieder auf Fussball konzentrieren zu können."

Der FC Wil ist nach dem 2:0 sichtlich auseinander gefallen. Das ist ein Zeichen von mentaler Schwäche. Ist das auf die Situation beim Verein zurückzuführen?

"Das könnte eine wichtige Rolle gespielt haben. Im Fussball ist es wie im sonstigen Berufsleben, wenn die Bedingungen nicht gut sind, ist keine optimale Leistung möglich. Im Fussball gilt das fast noch mehr und deshalb waren einige Wiler Spieler verunsichert. Das hat man nach dem 2:0 gesehen. Beim FC Wil sah man viele kleine, indivduelle Fehler, die eindeutig auf Konzentrationsmangel hinweisen."

Was können Sie aus Ihrer eigenen Erfahrung den Wiler Spielern raten, damit die sportliche Talfahrt gestoppt werden kann?

"Das ist schwierig und kann man nichts verallgemeinern. Es geht einfach darum, auf dem Platz alles andere zu vergessen und sich auf die Aufgabe zu konzentrieren. Aber das ist natürlich einfacher gesagt, als getan. Besonders die Führungsspieler sind in dieser Situation gefragt. Sie müssen dafür sorgen, dass das Team eine Einheit bleibt. Als einzelner hat man im Fussball keine Chance."

(tr/fussball.ch)

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