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Fussball: Thuner Heimvorteil als Matchball?
publiziert: Mittwoch, 3. Dez 2003 / 16:40 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 28. Dez 2003 / 00:42 Uhr

Mit dem FC St. Gallen hat der FC Thun erstmals im diesjährigen Swisscom Cup einen gleichklassigen Gegner. Hanspeter Latour bereitet seine Mannschaft entsprechend darauf vor. In der Vorschau lässt er keinen Zweifel daran, wie hoch er die Ostschweizer als Cupgegner einschätzt.

Hanspeter Latour, Trainer des FC Thun, hat gegen St. Galler erstmals im Cup 2003/04 die Aufgabe seine Spieler auf einen Einsatz gegen eine Mannschaft aus der Super League vorzubereiten.
Hanspeter Latour, Trainer des FC Thun, hat gegen St. Galler erstmals im Cup 2003/04 die Aufgabe seine Spieler auf einen Einsatz gegen eine Mannschaft aus der Super League vorzubereiten.
Der Schweizer Cup wurde in der Vergangenheit von vielen Vereinen als lästiges Anhängsel zur Meisterschaft behandelt. Wie wichtig der Cup für Sie?

"Für Thun ist er speziell wichtig, denn er ist eine zusätzliche Einnahmequelle. Sonst müssten wir für dieses Geld zu den Sponsoren gehen. Auch aus sportlicher Sicht ist er wichtig. Jeder Fussballer will doch in den Cupfinal und jetzt, wo der Wettbewerb erstmals in neuer Form ausgetragen wird, ist dieses Ziel besonders interessant."

Sie haben den finanziellen Aspekt angesprochen. Wie viel Geld hat der Cup diese Saison in Kasse des FC Thun gespühlt?

"Das waren schätzungsweise 20 000 bis 30 000 Franken und alles was jetzt noch dazu kommt."

Aus dieser Sicht der Match gegen SG besonders interessant, die Ostschweizer bringen immer viele Fans mit.

"Richtig und es wäre schön wenn das Stadion ausverkauft wäre. Immerhin will es das Schicksal, dass wir der bestklassierte Super League Verein im Cup sind. Dazu kommt, dass St. Gallen wirklich immer viele Fans mitbringt und Thun seit 1955 nicht mehr im Cupfinal stand. Davon wird heute noch viel gesprochen, auch wenn sich nur noch die Älteren daran erinnern. Deshalb wäre es schön, wenn mindestens 5000 Zuschauer kämen."

Sprechen wir über sportliche Aspekte. Wer ist Favorit: Thun als Gastgeber oder St. Gallen nach einer starken Vorstellung gegen Basel im letzten Meisterschaftsspiel?

"St. Gallen hat die letzten beiden Meisterschaftsspiele verloren und wir haben diese gewonnen. Siege sind wichtig für die Moral, deshalb stimmt das Selbstvertrauen in unserer Mannschaft. Trotzdem würde ich sagen, dass es keinen klaren Favoriten gibt. Wir haben einen Punkt mehr in der Meisterschaft, aber St. Gallen hat von den letzten vier Direktbegegnungen einmal knapp gewonnen und alle anderen Spiele gingen unentschieden aus. Ich erwarte deshalb einen harten Cupfight, in dem wir als Heimmannschaft leichte Vorteile haben."

Wie werden Sie Ihre Mannschaft die Aufgabe St. Gallen angehen lassen. Vorsichtig oder offensiv?

"Wir haben eine relativ unerfahrene Mannschaft. Wenn wir zu stark auf Abwarten spielen, ist der Rückstand vorprogrammiert. Deshalb werden wir den Match lancieren und offensiv auftreten. Damit gewinnen wir auch das Publikum. Dieser Funke springt bei uns sonst leider nicht über, wenn St. Gallen mehrheitlich in unserer Hälfte spielt."

Mit St. Gallen hat Thun erstmals einen gleichwertigen Gegner im Cup 2003/04. Ist sich Ihr Team dessen bewusst?

"Ja und wir wissen, dass es nicht mehr viele Spiele und Spielminuten bis zum grossen Traum Cupfinal gibt. Bisher war der Cup für uns Pflicht, weil wir gegen unterklassige Teas lösbare Aufgaben hatten. Jetzt ist das anders. Trotzdem will die Mannschaft diese Chance nutzen, wenn sie sich bietet. Deshalb werden wir alles unternehmen, zumal wir das Glück hatten, bei der Auslosung ein Heimspiel zu bekommen. Alleine darüber freuen wir uns schon."

Wie sieht die personelle Situation aus?

"Wir haben im Cup keine Gesperrten und sind auch sonst fast komplett. Von St. Gallen weiss ich, dass Barnetta und Imhof in die Mannschaft zurück und beide sind wichtige Spieler. Das erschwert unsere Aufgabe."

Wagen Sie einen Resultattipp?

"Das ist schwierig, aber ich bin zuversichtlich, dass wir gewinnen werden. Wie ich bereits gesagt habe, beide Mannschaften sind nahe zusammen und wir müssen mit allem rechnen."

Im Cup ist auch eine Verlängerung oder gar ein Elfmeterschiessen möglich. Welche Mannschaft wäre dann im Vorteil?

"Wenn das Spiel in eine Verlängerung oder gar ins Elfmeterschiessen geht, dann entscheidet die Tagesform. Unabhängig vom Resultat können wir dann aber sagen, dass wir alles gegeben haben, um zum Erfolg zu kommen."

(tr/fussball.ch)

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