Fussball: U21-Auswahl will nächsten Coup landen
publiziert: Donnerstag, 13. Nov 2003 / 16:57 Uhr

Das Schweizer U21-Nationalteam möchte die Erfolgsserie in den Barrage-Spielen gegen Europameister Tschechien fortsetzen und sich zum zweiten Mal in Folge für die Endrunde qualifizieren. Am Samstag findet im St.-Jakob-Park in Basel das Hinspiel (17.30 Uhr) statt, am Mittwoch folgt das Rückspiel in Ostrava.

Die Spieler und Trainer Bernard Challandes haben auf einem T-Shirt ihr Versprechen für die Nationalmannschaft der "Titanen 2" mit ihrer Unterschrift gegeben.
Die Spieler und Trainer Bernard Challandes haben auf einem T-Shirt ihr Versprechen für die Nationalmannschaft der "Titanen 2" mit ihrer Unterschrift gegeben.
"Ich verspreche..." lautet das Credo der Schweizer U21-Auswahl für die beiden Spiele gegen Tschechien. So stehts auf einem T-Shirt, das, von allen Spielern und Trainern unterschrieben, im Theorieraum der Schweizer hängt. Coach Bernard Challandes möchte den 22 Professionals verdeutlichen, dass sie sich nur für die EM qualifizieren können, wenn sie während der ganzen Dauer des Zusammenzugs als Einheit auftreten.

Challandes kann für die beiden Barrage-Spiele auf vier Akteure zählen, die bereits der ersten Generation der "Titanen" angehörte. Neben Abwehrchef und Captain Mario Eggimann (Karlsruhe) konnten Daniel Gygax, André Muff (beide FC Zürich) sowie Roland Schwegler (Grasshoppers) im vergangenen Mai die fantastische Stimmung an der EM in der Schweiz erleben. Und sollten die Schweizer an der Endrunde abermals die Halbfinals erreichen, qualifizierten sie sich mit einem weiteren Sieg (im Halbfinal oder im Spiel um Rang 3) sogar für die Olympischen Spiele in Athen.

Taktisch diszipliniert, körperlich engagiert

Obwohl die Tschechen zu den stärksten Nationen gehören, will Challandes sein Team nicht plötzlich defensiv ausrichten. "Wir haben viele kreative Spieler, die nach vorne spielen wollen", so der Schweizer U21-Selektionär.

Die "Titanen II" scheinen ohnehin im Sturm dank Marco Streller (Basel), dem erst 17-jährigen Johan Vonlanthen (Eindhoven) sowie Muff stärker als in der Abwehr, wo vor allem der zuletzt auf internationalem Parkett wenig glänzende Goalie Marco Wölfli (Young Boys) von den Tschechen als Schwachpunkt ausgemacht werden könnte.

Wichtigster Faktor sei das Vermögen, schnell von Offensive auf Defensive und umgekehrt umschalten zu können, so Challandes. "Wir brauchen eine Mischung aus Leidenschaft und Abgeklärtheit."

Neben taktischer Disziplin fordert der Coach vor allem totales körperliches Engagement. Der Dämpfer zum Abschluss der Qualifikation mit der 0:2-Niederlage zuhause gegen Irland sei womöglich zum richtigen Zeitpunkt gekommen. Das Team wurde wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt, urteilt Challandes im nachhinein.

Die Nachwuchs-Auswahl der Tschechen zeigt die Vorzüge, welche die A-Auswahl seit längerem auszeichnen und in Juve-Star Pavel Nedved gleichsam personifiziert sind.

"Tschechische Spieler haben in der Offensive die Qualitäten und Kreativität von Spaniern, Italienern oder Portugiesen", sagte Challandes. In der Verteidigung agierten sie dagegen ruhig und abgeklärt wie die Schweden und seien mit blitzschnellen Kontern erfolgreich.

So siegten sie in der EM-Qualifikation in Holland 3:0, obwohl die Gastgeber die Gangart der Partie über weite Strecken diktiert hatten.

Challendes´ Besuch in Österreich

Am vergangenen Montag war Challandes eigens nach Linz gereist, um den österreichischen Amtskollegen Willi Ruttensteiner nach dessen Eindrücken zu befragen. Die U21-Auswahl Österreichs war im abschliessenden Gruppenspiel den Tschechen 0:2 unterlegen. Ruttensteiner bestätigte die Stärke bei Standardsituationen und hohen Bällen.

Wie das Schweizer Team erfuhr auch die tschechische U21-Auswahl nach der EM zahlreiche altersbedingte Änderungen. In der Qualifikationsphase gehörten noch Jan Polak sowie David Kobylik, der mit drei Toren erfolgreichster tschechischer Angreifer in dieser Kampagne, zum Stamm der Mannschaft. Zuletzt kehrte Abwehrchef Tomas Hübschman von der A-Nationalmannschaft ins Junioren-Ensemble zurück.

Der neue Trainer Werner Licka kann überdies auf mehrere Akteure zählen, die in ausländischen Ligen den Durchbruch geschafft haben. Vaclav Sverkos, Teamkollege von Jörg Stiel bei Mönchengladbach, bewies seine Gefährlichkeit mit zuletzt zwei Toren in der Bundesliga, und Jaroslav Plasil verzückte die Fans von Monaco mit seinem herrlichen Lob beim 8:3-Erfolg gegen La Coruna in der Champions League. Im Aufgebot der Tschechen steht mit Mario Licka von Ostrava, dem Leader im nationalen Championat, auch der Sohn des Trainers.

(von Sascha Rhyner/Si)

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