Fussball: U21-Turnier - Experimentieren in der Wüste
publiziert: Freitag, 9. Jan 2004 / 16:15 Uhr / aktualisiert: Freitag, 9. Jan 2004 / 16:41 Uhr

Die Schweizer U21-Auswahl bestreitet vom 12. bis 25. Januar ein Vorbereitungsturnier in Katar und trifft in den Gruppenspielen auf Japan (Mittwoch), Norwegen (Freitag), Paraguay (Sonntag) und Ägypten (20. Januar).

Bernard Challende will der U-21 in Katar den Weg zum Erfolg zeigen.
Bernard Challende will der U-21 in Katar den Weg zum Erfolg zeigen.
Coach Bernard Challandes will das Turnier für das Einüben und Ausprobieren taktischer Varianten nutzen. "In der direkten Vorbereitung auf die EM im Mai haben wir für solche Experimente keine Zeit mehr", so Challandes, "die Spieler sollen die Gewohnheiten während eines Matches wechseln und zum Beispiel von drei auf vier Verteidiger umstellen können." Weil überdies elf Stammspieler wegen Verletzungen oder ihren Engagements im Ausland fehlen, bietet sich anderen Akteuren die Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln und sich gar für die EM zu empfehlen. Die Zeit zwischen dem Ende des nationalen Championats (24. Mai) und dem Start der U21-EM in Deutschland (27. Mai) ist äusserst knapp und lässt kein vorbereitendes Trainingslager zu. "Ich erhalte aber auch wichtige Hinweise auf die Mannschaft, die die nächste EM-Qualifikation bestreitet", sagte Challandes weiter. Erstmals im Aufgebot des U21-Teams stehen Nicolas Kehrli (Young Boys), Baykal Kulaksizoglu (Thun), Ivan Burla (Bellinzona) sowie Davide Calla. Der Wiler Stürmer ist zwar noch nicht im Besitz des Schweizer Passes, wird diesen aber im Februar erhalten und darf deshalb mit einer Ausnahmegenehmigung bereits für die Schweiz spielen. Burla machte die Selektionäre mit guten Leistungen in der Challenge League auf sich aufmerksam. Nach längeren Verletzungspausen kehren Luca Denicola und Rijat Shala in die Mannschaft zurück. Challandes reist mit einem 22 Mann umfassenden Kader nach Katar, so dass jeder Spieler zweimal zur Startformation gehören sollte. "Wir sind in der Vorbereitungsphase und wollen die Gesundheit der Spieler nicht gefährden", sagt der U21-Coach, dessen Vertrag im Verband dank der erfolgreichen EM-Qualifikation um eine weitere Ausscheidungskampagne verlängert wurde. Spielplan/Kader Gruppe A. Montag, 12. Januar: Japan - Paraguay (16.00 Uhr MEZ), Ägypten - Norwegen (18.00 Uhr). -- Mittwoch, 14. Januar: Schweiz - Japan (16.00 Uhr), Paraguay - Ägypten (18.00 Uhr). -- Freitag, 16. Januar: Japan - Ägypten (16.00 Uhr), Schweiz - Norwegen (18.00 Uhr). -- Sonntag, 18. Januar: Japan - Norwegen (16.00 Uhr), Schweiz - Paraguay (18.00 Uhr). -- Dienstag, 20. Januar: Ägypten - Schweiz (16.00 Uhr), Paraguay - Norwegen (18.00 Uhr). Gruppe B. Dienstag, 13. Januar: Südkorea - Kamerun (7.00 Uhr), Katar - Marokko (18.00 Uhr). -- Donnerstag, 15. Januar: Kamerun - Katar (16.00 Uhr), Dänemark - Marokko (18.00 Uhr). -- Samstag, 17. Januar: Dänemark - Südkorea (16.00 Uhr), Kamerun - Marokko (18.00 Uhr). -- Montag, 19. Januar: Katar - Südkorea (16.00 Uhr), Dänemark - Kamerun (18.00 Uhr). -- Mittwoch, 21. Januar: Marokko - Südkorea (16.00 Uhr), Dänemark - Katar (18.00 Uhr). Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Halbfinals (23. Januar); die Finalspiele finden am 25. Januar statt. Aufgebot der Schweiz: Torhüter: Alain Portmann (Yverdon), Marco Wölfli (Young Boys). Verteidigung: Philipp Degen (Basel), Luca Denicola (Aarau), Kim Jaggy (Grasshoppers), Nicolas Kehrli (Young Boys), Stefan Lichtsteiner (Grasshoppers), Philippe Montandon (Wil), Alain Rochat (Young Boys), Steve von Bergen (Neuchâtel Xamax). Mittelfeld und Sturm: Thierno Bah (Servette), Tranquillo Barnetta (St. Gallen), Patrick Baumann (Thun), Ivan Burla (Bellinzona), Davide Calla (Wil), Pascal Cerrone (Thun), David Degen (Basel), Daniel Gygax (Zürich), Baykal Kulaksizoglu (Thun), Xavier Margairaz (Neuchâtel Xamax), Yassin Mikari (Luzern), Rijat Shala (Grasshoppers).

(tr/Si)

 
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