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Fussball: Überraschender Spitzenkampf in Genf
publiziert: Donnerstag, 26. Feb 2004 / 14:30 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 26. Feb 2004 / 17:10 Uhr

Marco Schällibaum lobt in der Vorschau die Arbeit seines Kollegen Hanspeter Latour vom FC Thun und erwartet am Sonntag ein schweres Spiel. Dabei hofft er auf einen besseren Start als auf dem Letzigrund. Sein Gegenüber Latour würde trotz guter Tabellenplatzierung vor dem Spiel für einen Punkt bei den Genfern unterschreiben.

Marco Schällibaum, Servette FC:

Was wäre Ihre Antwort gewesen, wenn Ihnen anfangs Saison jemand prophezeit hätte, dass der Spitzenkampf am 21. Spieltag Servette gegen Thun heisst?

"Angesichts unserer Probleme ist es überraschend, dass wir da oben stehen. Aber Thun hat letzte Saison bereits angedeutet, zu was die Mannschaft fähig ist und konnte nun an diese Leistung anknüpfen. Hanspeter Latour hat dem Team einen psychologischen Vorteil verschafft, in dem er immer wieder gesagt hat, dass Thun trotzdem gegen den Abstieg spielt. Abgesehen davon leistet er gute Arbeit mit den jungen Spielern."

Was für ein Spiel erwarten Sie am Sonntag?

"Beim letzten Vergleich in Genf haben wir zwar 5:1 (1:1 in Thun, die Red.) gewonnen, aber haben uns bis zur Führung sehr schwer getan. Thun wird uns die Räume wieder sehr eng machen, so dass wir vor einer schweren Aufgabe stehen, wie es auch gegen Zürich der Fall war. Der FCZ hat in der zweiten Halbzeit sehr defensiv agiert. Ich erwarte also ein ähnliches Spiel."

Was muss im Vergleich zum Spiel gegen Zürich besser werden und was ist aus Genfer Sicht das Positive vor dem Spiel?

"Wir müssen von Anfang an Druck machen und dürfen nicht so zögerlich beginnen, wie gegen Zürich. Zudem müssen wir mehr Bewegung ins Spiel bringen, um Räume zu schaffen und auch dort hingehen wo es weh tut, nämlich in den Strafraum. Besser muss auch der Spielaufbau werden. Gegen Zürich war er vor allem in der ersten Halbzeit viel zu langsam. Durch die guten News im finanziellen Bereich haben wir jetzt weniger Druck und können uns wieder auf das Sportliche konzentrieren. Jetzt liegt es an uns die maximale Leistung abzurufen und ein Zeichen zu setzen."

Wie werden Sie Ihre Mannschaft nach der Niederlage in Zürich auf das Spiel gegen Thun vorbereiten?

"Ich bin ein Trainer der sofort darauf reagiert, wenn etwas nicht gut war. Wir haben also im Training an unserem Spielaufbau gearbeitet und speziell darauf geachtet, dass die Bälle aus dem Mittelfeld so in die Tiefe gespielt werden, dass auch ankommen."

Wagen Sie zum Schluss einen Resultattip?

"Nein, das mache ich nicht, aber wir werden gewinnen.

Hanspeter Latour, FC Thun:

Was hätten Sie anfangs Saison geantwortet, wenn Ihnen jemand anfangs Saison vorausgesagt hätte, dass Servette gegen Thun der Spitzenkampf am 21. Spieltag sein wird?

"Ich hätte sicher gesagt, dass dies eine Überraschung wäre, auch wenn das Spiel für mich nicht der Spitzenkampf der Runde ist. Aber es ist sicher eine interessante Begegnung, bei der die Punktedifferenz eher gross ist. Servette ist im Spitzenfeld, wir führen einfach das Mittelfeld in der Tabelle an."

Servette hat letzten Sonntag enttäuscht, der FC Thun hat gegen Aarau brilliert. Hat sich dadurch die Favoritenrolle verschoben?

"Die Moral im Team stimmt sicher, zumal wir seit vier Spielen ungeschlagen sind. Gleichzeitig wissen wir, dass Servette vor allem zu Hause punktet und wir stets mit leeren Händen aus Genf abgereist sind. Es ist also eine schwere Aufgabe und ich hoffe vor allem, dass wir am Ende besser da stehen, als nach dem letzten Spiel bei Servette (5:1 für die Genfer, die Red.)."

Ohne den Erfolg Ihres Teams schmälern zu wollen: Wil mit seinen internen Problemen und Aarau als schwacher Gegner waren kein besonders hoher Massstab.

"Zuerst einmal haben wir gegen Aarau einige, herrliche Tore gesehen. Trotzdem stimmt es, dass die Aarauer nicht bereit waren und uns die Aufgabe erleichtert haben. Ähnliche Aussagen gab es auch nach dem Sieg in Wil, wo angeblich alles auseinander fällt. Aber mit dem Sieg in Neuenburg haben die Wiler gezeigt, was sie können. Ich bestreite nicht, dass dies zwei Spiele gegen Gegner waren, die in unserer Reichweite liegen. Trotzdem sollte man solche Erfolge nicht unterschätzten, denn Direktbegegnungen zwischen Teams mit ähnlichen Zielen, sind oft nicht einfach, weil auch der Gegner auf einen Sieg hofft. In den nächsten drei Spielen werden wir sehen, wo wir stehen. Servette, GC und Basel sind sicher Mannschaften von einem anderen Kaliber."

Wie werden Sie ihr Team auf das Spiel gegen Servette vorbereiten?

"Es ist sicher ein spezielles Spiel, auch wegen der langen Anreise. Wir werden also die Vorbereitung sicher anpassen müssen. Im übrigen werde ich das Team vor allem an die gute erste Halbzeit in der Rückrunde erinnern und sollten wir wieder in Rückstand geraten, dürfen wir als Mannschaft nicht mehr derartig auseinander fallen, wie damals."

Vor dem Spiel gegen Wil haben Sie davor gewarnt, den Gegner auf Grund der Unruhe zu unterschätzen, weil ein Team in solchen Situationen eher zusammenrückt. Bei Servette hat sich die Situation inzwischen entspannt. Wie werten Sie diese Entwicklung?

"Die Situation bei Servette ist schwer zu interpretieren. Es war sicher ein positives Zeichen vor dem Spiel gegen Zürich und dürfte die Stimmung bei den Genfern im positiven Sinne beeinflussen. Trotzdem werde ich mit der Mannschaft mehr die sportliche Seite besprechen und dabei orientiere ich mich am ersten Spiel gegen St. Gallen. Die St. Galler hätten bei besserer Chancenauswertung 2:0 in Führung gehen müssen und Servette hat viel Glück gehabt."

Auf die Niederlage der Genfer gegen Zürich gehen Sie nicht ein?

"Nein, Servette spielt auswärts nicht so gut wie im eigenen Stadion, deshalb ist das Spiel gegen St. Gallen für uns aufschlussreicher."

Würden Sie vor dem Spiel für einen Punkt aus Genf unterschreiben?

"Ja, auf jeden Fall, auch wenn man eigentlich versuchen sollte, jedes Spiel nach Möglichkeit zu gewinnen. Aber ein Punktegewinn in Genf wäre ein Novum."

(tr/fussball.ch)

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