Fussball: Was ist im Schweizer Fussball neu?
publiziert: Dienstag, 15. Jul 2003 / 16:55 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 15. Jul 2003 / 19:34 Uhr

Am Mittwoch beginnt mit der 1. Runde der Nationalliga A die neue Fussball-Saison. Nationalliga A? Nein, denn die höchste Spielklasse heisst neuerdings "Super League". Die frühere Nationalliga B startet am Freitag als "Challenge League" ins neue (Fussball-)Zeitalter.

Alles neu im Schweizer Fussball?
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Im Schweizer Fussball haben aber nicht nur die Namen der beiden besten Ligen geändert; vieles ist ab der Saison 2003/2004 anders. Die Neuerungen auf einen Blick:

NAMEN

Die Nationalliga hat ausgedient. Die beiden höchsten Spielklassen werden unter dem Label "Swiss Football League" zusammengefasst. Die einstige Nationalliga A heisst Super League, die NLB geht als Challenge League in die Zukunft. Die Initianten erhoffen von den englischen und daher in allen Landesteilen gleichermassen verwendbaren Begriffen einen einheitlichen Charakter und bessere Vermarktungsmöglichkeiten.

ANZAHL DER TEAMS

24 Vereine gehörten früher der Nationalliga an, nun spielen in Super League und Challenge League 26 Klubs. Die höchste Spielklasse wurde von zwölf auf zehn Vereine reduziert, während die Challenge League neu 16 Vereine umfasst. (Sollte Sion doch in der zweithöchste Liga antreten, erhöht sich die Zahl der Vereine in der Swiss Football League auf 27).

MODUS

Super League: Qualifikation, Strichkampf, Finalrunde sind Geschichte. Die zehn Teams der Super League bestreiten zwei Doppelrunden. Jedes Team spielt viermal gegen jeden der neun Konkurrenten. Nach 36 Runden -- und ohne Punkteteilung im Dezember -- ist der Erstplatzierte Meister. Der Zweite nimmt (zumindest in der Saison 2004/2005) ebenfalls an der Champions-League-Qualifikation teil. Der Letzte steigt ab, der Neunte bestreitet gegen den Zweiten der Challenge League ein Auf-/Abstiegsplayoff (Hin- und Rückspiel).

Challenge League: Die 16 Mannschaften werden ihre 30 Runden mit einer "Hin- und Rückspiel-Formel" austragen. Zwei Kontrahenten treffen zweimal in Folge aufeinander. Wer nach der UEFA-Cup-Regel nach diesen beiden Spiele vorne liegt, erhält zwei Bonuspunkte. Gibt es keinen Sieger, kommt es ohne Verlängerung zum Penaltyschiessen.

Die Swiss Football League erhofft sich mehr Spannung und Intensität in der "Liga der Herausforderer", wenn zwei Teams innerhalb von sieben Tagen in Hin- und Rückspiel aufeinander treffen. Der Erste nach 30 Runden steigt in die Super League auf, der Zweite bestreitet das Auf-/Abstiegsplayoff (siehe Modus Super League). Die letzten zwei Equipen steigen in die 1. Liga ab.

ANSPIELZEITEN

Im Juli und August beginnen alle fünf Partien von Wochenend-Runden der Super League am Samstag um 19.30 Uhr. Ab Anfang September werden die Spiele jeweils am Sonntagnachmittag um 16.15 Uhr angepfiffen. Damit sollen Termin-Kollisionen mit dem Eishockey (Saisonstart: 12. September) vermieden werden. In der Challenge League wird im Juli und August am Freitag um 19.30 Uhr gespielt. Ab September sind die Anspielzeiten fakultativ.

SCHWEIZER CUP

Auch der Cup hat einen neuen Namen und nennt sich künftig "Swisscom Cup". Die 1. Hauptrunde wird von 64 Teams bestritten, darunter auch 25 Mannschaften der Swiss Football League (ohne Vaduz). Weitere Teilnehmer der 1. Runde sind 13 Erstligisten und 10 Equipen aus der 2. Liga interregional sowie 16 Teams aus den vier untersten Spielklassen (2. Liga regional bis 5. Liga).

Der Cup-Auftakt erfolgt jeweils am Samstag vor dem eidgenössischen Betttag (in diesem Jahr am 20. September). Bis zur Winterpause sollen in Zukunft vier Runden (bis und mit Viertelfinals) ausgetragen werden.

(bert/Si)

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