Bahnverkehr
Fussballrandale sorgt für Totalunterbruch der SBB bei Pratteln
publiziert: Sonntag, 12. Apr 2015 / 22:12 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 12. Apr 2015 / 22:59 Uhr
FCZ-Fans zogen in ihrem Zug die Notbremse und strömten auf die Gleise.
FCZ-Fans zogen in ihrem Zug die Notbremse und strömten auf die Gleise.

Pratteln BL - Randalierende Fans des FC Zürich haben am Sonntagabend auf der Heimreise vom Match gegen den FC Basel in Pratteln BL für einen Totalunterbruch der SBB-Linie Richtung Zürich gesorgt. Sie zogen in ihrem Zug die Notbremse und strömten auf die Gleise.

3 Meldungen im Zusammenhang
SHOPPINGShopping
HooliganHooligan
Die Linie zwischen Basel SBB, Frick und Olten war ab 19.15 Uhr unterbrochen, wie SBB-Sprecher Christian Ginsig der Nachrichtenagentur sda sagte. Die Bahn stellte den Betrieb aus Sicherheitsgründen ein.

Unterbrochen war der Interregio-Verkehr Richtung Zürich und Zürich Flughafen zwischen Basel SBB und Stein-Säckigen sowie Rheinfelden. Bei der S-Bahn S1 fielen die Züge zwischen Basel und Kaiseraugst aus. Die S3 wurde umgeleitet.

Um 19.40 Uhr hatte die Kantonspolizei Basel-Landschaft die Lage unter Kontrolle und die Fans sassen wieder im Extrazug. Damit konnte der Bahnhof Pratteln wieder freigegeben werden.

Fanzug umgeleitet

Bereits bei der Ausfahrt aus dem Bahnhof in Basel hatten die Fans gemäss Ginsig die Notbremse gezogen. In Pratteln blieb der Zug dann stehen. Nachdem die Fans wieder im Zug sassen, ging die Reise mit einer Stunde Verspätung weiter.

Um den Bahnverkehr auf der Linie Basel-Zürich nicht weiter zu gefährden, führte die SBB den Extrazug auf der Nebenlinie den Rhein entlang über Bülach nach Zürich.

Wie Ginsig erklärte, fielen wegen der Störaktion der Fans neun Züge im Regional- und Fernverkehr aus. Nach Behebung des Unterbruchs kam es zu Folgeverspätungen. Der FC Zürich hatte gegen Basel 1 zu 5 verloren.

(nir/sda)

Kommentieren Sie jetzt diese news.ch - Meldung.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Die Kantonspolizei des Kanton ... mehr lesen
Die Kantonspolizei werde nötigenfalls gegen Störer vorgehen.
Während des Spiels vom Sonntag im St. Jakob-Park hatten Chaoten im Gästesektor Knallpetarden gezündet und Pyro-Fackeln aufs Spielfeld geworfen.
Basel/Pratteln BL - Nach den Gewaltakten im Stadion St. Jakob beim Fussballspiel FC Basel gegen FC Zürich sowie in Pratteln BL durch heimreisende Chaoten sind Strafverfahren unterwegs. ... mehr lesen 1
Die Swiss Football League reagiert ... mehr lesen
Die Swiss Football League verurteilt das Abbrennen und Werfen von Feuerwerkskörpern aufs Schärfste. (Symbolbild)
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz seit Jahren rückläufig. So viel zu den guten Nachrichten. Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, grundsätzlich auf gutes Material an den Schwachstellen (Türen, Fenster, Tore) zu setzen und zusätzliche Sicherungen zu installieren.
Die Zahl der Einbrüche ist in der Schweiz ...
Publinews Smarter Einbruchschutz  Nahezu alle Diebstahlkategorien weisen eine rückläufige Tendenz auf. 2017 wurden in der Schweiz 4,9 Einbrüche pro 1000 Einwohnerinnen und Einwohner gezählt. Das entspricht 113 Einbruch- und Einschleichdiebstählen pro Tag. 2012 lag diese Zahl bei 202. mehr lesen  
Opfer weiterhin vermisst  Rafz ZH - Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagvormittag in Rafz ZH zwei Personen verhaftet: Sie ... mehr lesen  
Der 67-Jährige Gino Bornhauser wird seit dem 22. April vermisst.
In Indien hat es 18,3 Millionen Sklaven.
Deutlich höhere Zahl  Sydney/London - Mindestens 45,8 Millionen Menschen leben zurzeit weltweit in modernen Formen der Sklaverei. Die Zahl liegt deutlich höher als die 2014 gezählten 35,8 Millionen. mehr lesen  
Flüchtiger Mörder  Aarau - Der flüchtige Mörder, der aus der Psychiatrischen Klinik Königsfelden in Windisch AG ausgebrochen ist, hätte in einer Einrichtung mit höherer Sicherheitsstufe untergebracht werden sollen. Von möglichen Institutionen erhielten die Aargauer Behörden allerdings Absagen. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • paparazzaphotography aus Muttenz 1
    Foto Sanatorio Liebes news.ch Team, es ist für mich eine Ehre dass sie mein Foto des ... Di, 03.01.17 22:12
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Motor hinten oder vorne war dem Tram in Basel völlig egal! Ob ein Auto über- oder untersteuert, ist nicht von der Lage des Motors ... Mi, 01.06.16 10:54
  • Mashiach aus Basel 57
    Wo bleibt das gute Beispiel? Anstatt sichere, ÜBERSTEUERNDE Heckmotorwagen zu fahren, fahren sie ... Mo, 30.05.16 11:56
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Zugang "Das sunnitische Saudi-Arabien, das auch im Jemen-Konflikt verstrickt ... So, 29.05.16 22:06
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Pink Phanter-Bande? Am 25. 7. 2013 hat eine Befreiung von Pink Panther-Mitglied Milan ... So, 29.05.16 15:38
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    ja, weshalb sollte man solches tun? Ist doch krank, Gott zu beschimpfen! Das hat etwas, ... So, 29.05.16 12:12
  • Gargamel aus Galmiz 10
    Warum sollte man überhaupt den Glauben an Gott beschimpfen oder verspotteten? Wie krank ... So, 29.05.16 10:11
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Wir sind ja alle so anders als diese "Flüchtlinge". Warum sind auch nicht alle so edel, wie ... Sa, 28.05.16 20:25
Unglücksfälle Zorn über Tötung von Gorilla in US-Zoo Cincinnati - Die Tötung eines Gorillas im Zoo der ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 13°C 23°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
Basel 13°C 24°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
St. Gallen 16°C 19°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Bern 13°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
Luzern 15°C 24°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig wechselnd bewölkt recht sonnig
Genf 15°C 27°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Lugano 18°C 28°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig vereinzelte Gewitter Wolkenfelder, kaum Regen
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten