G-8-Gipfel: Mont-Blanc-Brücke gesperrt
publiziert: Dienstag, 3. Jun 2003 / 07:20 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 3. Jun 2003 / 10:11 Uhr

Genf - Bei einer Demonstration in Genf gegen den G-8-Gipfel ist es in der Nacht erneut zu Ausschreitungen gekommen. Die Polizei räumte die Mont-Blanc-Brücke.

Die Blockade der Mont-Blanc-Brücke wurde von der Polizei aufgelöst.
Die Blockade der Mont-Blanc-Brücke wurde von der Polizei aufgelöst.
Um 20 Uhr wurden mehrere Hundert Demonstranten auf der Brücke Mont-Blanc-Brücke eingekesselt. Sie verlangten die Freilassung der 25 Personen, die bei Zusammenstössen mit der Polizei in der Nacht zuvor festgenommen worden waren. Stundenlang verhandelten die beiden Parteien erfolglos miteinander, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur sda vor Ort berichtete.

Kurz nach 22 Uhr setzte die Polizei den Demonstranten dann eine Räumungsfrist: Innerhalb von 15 Minuten müssten sie der Forderung nachgeben, sich durchsuchen und ihre Identität erfassen zu lassen.

Die Manifestanten liessen die Frist jedoch ungenutzt verstreichen, worauf die Einsatzkräfte aus der Schweiz und Deutschland die Brücke mit Wasserwerfern räumten, wie ein Sprecher der Genfer Polizei mitteilte. Die Masse wurde auf die rechte Seite des Sees gedrängt.

Dort versammelten sich noch 200 bis 300 Demonstranten. Gegen zwei Uhr nachts löste sich die Gruppe aber auf: Die meisten stiegen in ihre Cars, die sie nach Annemasse zurückbrachten.

In der Nähe des Bahnhofs ging die Polizei gegen kleinere Gruppen von Demonstranten vor. Sie setzte dabei Wasserwerfer, Tränengas und Gummigeschosse ein, wie ein weiterer sda-Journalist berichtete. Die Demonstranten wollten sich mit der ersten Gruppe zusammenschliessen.

Ein Polizist und mehrere Demonstranten seien verletzt worden, erklärte ein Sprecher der Genfer Polizei. Weiter hätten einige Demonstranten das Schaufenster einer Luxusboutique zu Bruch geschlagen. Insgesamt befanden sich am Montag noch 30 Personen in Polizeigewahrsam.

(bsk/sda)

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