Nach Explosion in der Türkei
G7-Gegner gehen in Garmisch auf die Strasse
publiziert: Samstag, 6. Jun 2015 / 08:28 Uhr
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnte die Demonstranten eindringlich davor, in der heissen Phase des Gipfels doch zu Gewalt zu greifen.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnte die Demonstranten eindringlich davor, in der heissen Phase des Gipfels doch zu Gewalt zu greifen.

Garmisch-Partenkirchen - Zwei Tage vor Beginn des Gipfels im deutschen Elmau sind hunderte G7-Gegner am Abend in einer Spontan-Demonstration durch Garmisch gezogen. Die Polizei begleitet den Aufmarsch von 400 bis 500 Aktivisten nach eigenen Angaben mit einem starken Aufgebot.

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Die 400 bis 500 Aktivisten seien von einem «starken Polizeiaufgebot» begleitet worden, sagte eine Polizeisprecherin. Anlass der Demonstration war eine Explosion bei einer Veranstaltung einer prokurdische Partei in der Türkei, bei der zwei Menschen getötet und über hundert weitere verletzt worden waren. Teilnehmer sprachen von einem Bombenanschlag.

«Wir sind aus Solidarität mit den Anschlagsopfern auf die Strasse gegangen», sagte ein Sprecher im G7-Protestcamp in Garmisch. Dorthin kehrten die Demonstranten nach einer Kundgebung am Bahnhof zurück. Nach Angaben des Sprechers hatten 600 bis 700 Menschen an der nicht genehmigten Demonstration teilgenommen.

Für Samstag haben die G7-Gegner zwei Kundgebungen und eine Demonstration in Garmisch angemeldet. Die Stadt liegt in der Nähe des Tagungsortes in Elmau. Die bisherigen Proteste gegen den G7-Gipfel waren friedlich.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann warnte die Demonstranten eindringlich davor, in der heissen Phase des Gipfels doch zu Gewalt zu greifen. Der G7-Gipfel hat zum grössten Polizeieinsatz in der bayerischen Geschichte geführt.

(asu/sda)

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geht den Demonstranten nicht um Meinungsäusserung oder darum, andere von ihrer Meinung zu überzeugen. Dazu könnten sie auch in München auf die Strasse gehen, wo sie auch viel Publikum hätten. Aber das wollen sie nicht, darum geht es ihnen nicht.
Es sind gelangweilte Kinder des Wohlstandes, die keinen Sinn im Leben sehen. Hier haben sie die Möglichkeit, durch "Widerstand" einmal im Leben so etwas wie Sinn oder Verantwortung zu spüren.
Das ganze Gejammer über die Einschränkung ihrer Freiheiten (Bayern hat knapp über 70.000 Quadratkilometer. Nur vier davon sind für Demonstranten gesperrt) ist lächerlich, inhaltlich haltlos und gehört in die Rubrik "Pubertierende maulende Berufschaoten".
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