G8-Länder führen WTO-Gespräche aus der Sackgasse
publiziert: Montag, 17. Jul 2006 / 18:47 Uhr

St. Petersburg - Auch die wirtschaftlich aufstrebenden Staaten in Asien, Afrika und Südamerika wollen - wie die G8 - einen raschen Durchbruch in der festgefahrenen Welthandelsrunde.

Die Regierungschefs sind nun optimistischer.
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Zu dem geplanten Gesprächen vom Montagabend in Genf sind laut einem Sprecher der Welthandelsorganisation (WTO) Vertreter der EU, der USA, Australiens sowie aus Brasilien, Indien und Japan eingeladen. Genf ist der Sitz der WTO.

WTO-Generaldirektor Pascal Lamy wolle direkt im Anschluss an das G8- Treffen in Sankt Petersburg nach Genf zurückreisen. Dort wolle er mit EU-Handelskommissar Peter Mandelson, der US-Handelsbeauftragten Susan Schwab und deren Kollegen aus den anderen Ländern verhandeln, sagte der Sprecher weiter.

Annäherung

In St. Petersburg wurde eine Annäherung erzielt bei einem einem Treffen der G8-Staats- und Regierungschefs mit ihren Kollegen aus Mexiko, Brasilien, Indien, China und Südafrika.

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte zum Abschluss des dreitägigen G8-Gipfels, das Gespräch sei ausserordentlich erfreulich gewesen. Sollten die reichen G8-Staaten die Armutsbekämpfung ernstnehmen, gebe es bei Schwellen- und Entwicklungsländern grosse Bereitschaft, zu einem Abschluss zu kommen.

Blair: «Ich bin jetzt optimistischer.»

Frankreichs Staatschef Jacques Chirac machte klar, dass die EU nur Zugeständnisse mache werde, wenn die USA und die Entwicklungsländer entsprechend folgten. Grossbritanniens Premier Tony Blair sagte, alle Teilnehmer hätten sich entschlossen gezeigt, erfolgsorientiert zu verhandeln. «Ich bin jetzt optimistischer.»

US-Präsident George W. Bush und sein brasilianischer Kollege Luiz Inacio Lula da Silva forderten die WTO-Partner auf, das Abkommen bis Jahresende endgültig festzuschreiben.

Gipfel-Erklärung

Die in der G8 zusammengeschlossenen USA, Japan, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Frankreich, Italien, Kanada und Russland hatten am Sonntag eine Gipfel-Erklärung verabschiedet. Darin schlagen sie den Mitgliedern der Welthandelsorganisation WTO vor, schon bis Mitte August ein Grundsatzabkommen auszuhandeln.

Die Handelsrunde tagt seit 2001. Ziele sind ein Abbau der Handelsschranken, niedrigere Zölle für Agrar- und Industriegüter sowie der Abbau von unfairen Ausfuhrsubventionen.

(fest/sda)

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