GC will Zweitore-Vorsprung mit Offensivstrategie verteidigen
publiziert: Mittwoch, 2. Okt 2002 / 11:27 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 3. Okt 2002 / 03:11 Uhr

Obschon personell leicht geschwächt, hält GC vorzügliche Karten in der Hand, im UEFA-Cup in die 2. Runde vorzustossen. Für die Russen aus St. Petersburg dürfte die vor zwei Wochen im Hardturm eingehandelte 1:3 Niederlage nur schwer zu korrigieren sein.

Gute Stimmung bei Koller
Gute Stimmung bei Koller

Die GC-Family wird dem Anspruch ihrer Werbekampagne gegenwärtig durchaus gerecht: Es herrscht eine angenehm entspannte Atmosphäre. Nicht einmal der verletzungsbedingte Ausfall ihres Topskorers Antonio Barijho vermochte den Protagonisten die Laune nachhaltig zu verderben. Wer im NLA-Championat nach 14 Runden vier Punkte vor Champions-League-Teilnehmer Basel an erster Stelle klassiert ist -- sowohl defensiv als offensiv landesweite Bestwerte aufweist --, der braucht sich um sein Selbstvertrauen nicht zu sorgen.

Gleichwohl dürfte Trainer Marcel Koller seinem Ensemble vermittelt haben, dass die 22 000 Zuschauer im restlos ausverkauften Petrowski-Stadion "für eine giftige Stimmung sorgen werden". Keiner der Hoppers-Delegation, die übrigens per Direkt-Charterflug in die einstmals schillernde Zarenhochburg gereist ist, wird sich demzufolge in falscher Sicherheit wiegen und den angenockten Widersacher unterschätzen.

Ins Réduit wird sich der NLA-Leader bei allem Respekt vor den Russen gewiss nicht zurückziehen, sondern dem zu erwartenden Härtetest mit Konterschlägen möglichst rasch die Brisanz entziehen. Kollers Gruppe besitzt fraglos die Qualität, auch auf hohem Niveau Rhythmuswechsel vorzunehmen und einen Herausforderer dieser Kategorie, der mit Manndeckung und klassischem Libero operiert, mit einer geschickten Offensivstrategie frühzeitig in eine entscheidende Schieflage zu bringen.

Petric im Sturmzentrum

Den Posten Barijhos zwischen den Flügeln Eduardo und Nuñez übernimmt der kroatische Neo-Internationale Mladen Petric. Im Mittelfeld bilden der zuletzt sehr torgefährliche Kroate Mate Baturina rechts, Mihai Tararache, der nach verbüsster Gelbsperre als "Staubsauger" vor der Abwehr in die Startformation zurückkehrt, und Ricci Cabanas auf der linken Seite eine weitere Dreierkette. Unmittelbar vor Goalie Borer sind die Hoppers im identischen Viererverbund (Gerber, Mitreski, Smiljanic, Jaggy) gruppiert.

Vor knapp zwei Wochen offenbarten die Stadtzürcher trotz eingespielter 4-3-3-Formation Mängel. Beim vermeidbaren 1:1 liessen sie sich trotz vormaligem Ballbesitz vom kaum zu kontrollierenden Arschawin zu leicht ausspielen. "Wir müssen im Aufbau präziser spielen und die leichtfertigen Ballverluste auf ein Minimum reduzieren", umriss Koller sein Grundkonzept und fügte an, die zwar sehr aggressive, aber nicht ausgesprochen bewegliche Zenit-Defensive mit Steil- und Diagonalpässen überlisten zu wollen.

Präsidiale Kritik

Derweil GC das Warm-up mit dem problemlosen 3:0 gegen einen allerdings kaum konkurrenzfähigen FC Aarau erfolgreich absolvierte, leisteten sich die auf nationaler Bühne seit Monaten enttäuschenden St. Petersburger beim 1:2 gegen Rotor den neunten Fehltritt. Fünf Runden vor Schluss ist der mit immerhin gegen 15 Millionen wirtschaftende Verein lediglich an neunter Stelle positioniert. Witali Mutko, der einflussreiche und zu Alleingängen neigende Präsident Zenits, hielt mit harscher Kritik nicht zurück.

UEFA-Cup. 1. Runde, Rückspiel (17 Uhr MEZ/Hinspiel: 1:3) im Petrowski-Stadion. -- SR Erdemir (Tür).

Mögliche Aufstellung:

Grasshoppers: Borer; Gerber, Mitreski, Smiljanic, Jaggy; Baturina, Tararache, Cabanas; Eduardo, Petric, Nuñez.

Bemerkungen: GC ohne Barijho, Zanni (beide verletzt), Castillo (noch mindestens vier Ruhetage nach Hirnerschütterung) und Spycher (im Aufbautraining).

(mk/sda)

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