GSoA-Initiative: Swissmem warnt vor Stellenabbau
publiziert: Dienstag, 10. Nov 2009 / 14:59 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 17. Nov 2009 / 10:34 Uhr

Zürich - Der Schweizer Industrieverband Swissmem befürchtet einen massiven Verlust von Arbeitsplätzen, falls Ende November die Kriegsmaterial-Initiative der GSoA gutgeheissen würde. An einer Medienkonferenz warben Vertreter betroffener Firmen für ein Nein.

Die Initiative für das Kriegsmaterial-Exportverbot stammt von der GSoA (Gesellschaft für eine Schweiz ohne Armee).
Die Initiative für das Kriegsmaterial-Exportverbot stammt von der GSoA (Gesellschaft für eine Schweiz ohne Armee).
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Ein Kriegsmaterial-Exportverbot entziehe den in der Sicherheits- und Wehrindustrie tätigen Unternehmen die Existenzgrundlage, sagte Swissmem-Präsident Johann Schneider-Ammann. Als Folge der Wirtschaftskrise seien bisher 17'000 Arbeitsplätze abgebaut worden. Durch das von der Gruppe für eine Schweiz ohne Armee (GSoA) verlangte Exportverbot würden weitere Arbeitsplätze vernichtet.

Nur Einzelfälle von Export-Missbräuchen

Einzelfälle von Export-Missbräuchen sind laut Schneider-Ammann kein Anlass für ein Totalverbot. Die bestehenden Gesetze reichten aus. An der Swissmem-Veranstaltung äusserten sich die Firmenchefs von Vibro-Meter, der Stanser Pilatus Aircraft Ltd., der Ruag und der Rheinmetall Air Defence AG zu den befürchteten Folgen für ihre Unternehmen.

(zel/sda)

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