Gaddafi bringt US-Behörden in Bedrängnis
publiziert: Mittwoch, 26. Aug 2009 / 09:06 Uhr

New York - Die Teilnahme des libyschen Staatschefs Muammar Gaddafi an der UNO-Vollversammlung im kommenden Monat bringt die US-Behörden in Bedrängnis.

Wird sein Aufenthalt beschränkt?
Wird sein Aufenthalt beschränkt?
6 Meldungen im Zusammenhang
Der Senator von New Jersey, Frank Lautenberg, äusserte sich am Dienstag in einem Schreiben an das Aussenministerium besorgt darüber, dass Gaddafi möglicherweise sein Beduinenzelt auf einem Libyen gehörenden Gelände in dem New Yorker Vorort Englewood aufstellen könnte.

Lockerbie-Attentäter

In der Gemeinde leben mehrere Hinterbliebene der Opfer des Anschlags von Lockerbie, bei dem 1988 insgesamt 270 Menschen starben. Gaddafi hatte am Wochenende den wegen seiner Krebserkrankung vorzeitig aus der Haft entlassenen Lockerbie-Attentäter Abdelbasset Ali Mohammed al-Megrahi persönlich empfangen.

Angesichts der jüngsten Ereignisse müsse das US-Aussenministerium Gaddafis Bewegungsradius auf das Gelände um die Vereinten Nationen beschränken, forderte Lautenberg.

Ein Sprecher des Aussenministeriums erklärte dazu, die USA seien nach einer Übereinkunft mit den Vereinten Nationen verpflichtet, ausländischen Staats- und Regierungschefs eine freie Anreise zu ermöglichen.

Aufenthalt beschränken?

Es sei nicht klar, ob man Gaddafis Aufenthalt auf New York beschränken könne. Nach seinen Angaben wurden der libyschen Seite die Bedenken bezüglich der Lockerbie-Angehörigen übermittelt.

Englewoods Bürgermeister Michael Wildes sagte der Nachrichtenagentur AFP, er sei überzeugt, dass Gaddafi in der Stadt übernachten werde. Der libysche Geheimdienst habe das betreffende Grundstück bereits untersucht.

Libyen hat in diesem Jahr den Vorsitz bei der im September beginnenden UNO-Vollversammlung. Gaddafi besucht aus diesem Anlass zum ersten Mal seit seinem Machtantritt vor 40 Jahren die Vereinten Nationen in New York.

(sl/sda)

Machen Sie auch mit! Diese news.ch - Meldung wurde von 64 Leserinnen und Lesern kommentiert.
Lesen Sie hier mehr zum Thema
Washington - Nach Protesten von ... mehr lesen
Plant Teilnahme an UNO-Vollversammlung: Muammar Gaddafi.
Gadaffi bekommt eine Abfuhr von Frankreich und Russland.
Tripolis/Paris - Libyens Staatschef Muammar al-Gaddafi muss den 40. Jahrestag seiner Regierungsübernahme weitestgehend ohne namhafte Gäste aus Europa und Russland feiern. Der französische ... mehr lesen
London - Im transatlantischen Streit über die Haft-Entlassung des Lockerbie-Attentäters ... mehr lesen
Schottland habe autonom entschieden, hiess es an der Downing Street.
In Italien ist ein Streit über die geplante Ehrung des Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi durch die Kunstflugstaffel der Luftwaffe entbrannt.
Rom - In Italien ist ein Streit über die ... mehr lesen
Weitere Artikel im Zusammenhang
Al-Megrahi ist der einzige, der wegen des Anschlags auf ein US-Flugzeug über dem schottischen Lockerbie (Bild) verurteilt wurde.
Washington - Nach der Freilassung des Lockerbie-Attentäters Abdelbasset Ali Mohammed al-Megrahi haben US-Senatoren eine Untersuchung der Hintergründe gefordert. Insbesondere über einem ... mehr lesen
Hahaha ... ich bin halt nicht mehr ....
... dieser Generation angehörend .... grins. Darum das Nichtverstan ... Guten Tag!
sich die Freiheit nehmen...
ist unser Recht. Habe niemals daran gezweifelt!
Ihren Spielraum kann und will ich nicht einschränken.
Ihr Recht Thomy, frei Ihre Meinung zu sagen, werde ich, sollte dies nötig sein, bis aufs Messer verteidigen. Ebenso tu ich es bei anderen. Mir liegt das am Herzen, denn gegen Zensur bin ich allergisch. Wissen Sie warum? Weil sich da jemand Dritter das Recht herausnimmt zu entscheiden was er/sie für geeignet hält veröffentlicht zu werden. Genau das was ich rundweg ablehne.
Zensur wird heute wieder ausgeübt. Im Focus z.B. steuert die Redaktion eindeutig die zugelassenen Meinungen. Was der Redaktion nicht paßt, wird nicht veröffentlicht. So etwas ist nicht hinnehmbar und in der Schweiz schwer vorstellbar.
Ich glaube, wir haben unsere Positionen geklärt und können wieder zur Tagesordnung übergehen. Viel Spaß beim Meinungsaustausch.
nein,
es war nur Bingo, soviel wie Treffer, oder einverstanden. Also einfach meine Zustimmung an bewusstsein, nicht mehr und nicht weniger ;-).
Was wollten Sie sagen, gwaeggi ...?
Vermutlich ist der Titel nicht vollständig wiedergegeben. Weil, man kann im Titel nicht alle Zeichen verwenden ... sonst löscht das System, was nachher folgt ...! War es so?
Die eigenen Ansichten hier sagen oder nicht sagen ...
Zitat bewusstsein: "Mir geht es auch nicht darum, Thomy den Spielraum einzuengen.
Das war nicht meine Absicht."

Liebe/r bewusstsein - Sie haben wohl Recht. Ich kann nicht für andere sprechen. Tue ich auch nicht. Was ich hier geschrieben habe, das meine ich auch so! Hasspreidger haben schon genug Schaden angerichtet! Um dies ging es mir, wie Sie sicher unschwer bemerken konnten. SIE brauchen keineswegs gleicher Meinung zu sein, wie ich!

Ich meinerseits bin aber nicht unglücklich, wenn besagter Prediger sich vermehrt stille hält - Weil, er hat ja kaum etwas SELBST - aus sich heraus formuliert - zu sagen und das empfinde ich langweilig und eine Anmassung mir und anderen gegenüber, die sich hier bemühen, eine eigene Ansicht zu vertreten!

Zum Thema Spielraum: Den nehme ich mir schon selbst, soweit ICH es verantworten kann. Anderseits haben SIE ja IHRE Freiheit zu sagen, was Sie denken, auch - und nehmen sich diese auch ...
Zu Gaddafi
Die Beziehungen zu einem anderen Staat sollten nie abgebrochen werden. Das entspricht nicht der Schweizerischen Tradition. Selbst bei den grössten Schurken muss man die Kanäle offen halten. Wenn man nicht wenigstens versucht miteinander zu sprechen, dreht sich politisch nichts mehr auf der Welt.

Im Falle von Geiseln kann man jedoch mit Terroristen und Mörder nicht verhandeln. Somit war das Verhalten falsch.

Einen Punkt höre ich in der Presse nie. Vielleicht war Gaddafi's Ziel von Anfang an aus Rache den Schweizer Bundespräsidenten zu stürzen. Wenn er also die Geiseln nicht ausliefert, besorgen die Schweizer den Rest selbst. Dann wäre sein Plan vielleicht voll aufgegangen.

Hoffen wir jedoch dass sie Geiseln bald hier sind.
Zu Gaddafi
Die Beziehungen zu einem anderen Staat sollten nie abgebrochen werden. Das entspricht nicht der Schweizerischen Tradition. Selbst bei den grössten Schurken muss man die Kanäle offen halten. Wenn man nicht wenigstens versucht miteinander zu sprechen, dreht sich politisch nichts mehr auf der Welt.

Im Falle von Geiseln kann man jedoch mit Terroristen und Mörder nicht verhandeln. Somit war das Verhalten falsch.

Einen Punkt höre ich in der Presse nie. Vielleicht war Gaddafi's Ziel von Anfang an aus Rache den Schweizer Bundespräsidenten zu stürzen. Wenn er also die Geiseln nicht ausliefert, besorgen die Schweizer den Rest selbst. Dann wäre sein Plan vielleicht voll aufgegangen.

Hoffen wir jedoch dass sie Geiseln bald hier sind.
Ich wollte nur sagen,
dass Sie nicht so spitzfindig sein sein sollten, ebenso wie jetzt wieder. Manchmal sagt etwas so dahin, das nicht bis ins letzte Detail und nicht bis zur letzten Konsequenz aufgeht, das war alles was ich sagen wollte.
Denn wenn Sie zum Beispiel einen Herrn verteidigen, der wörtlich hier geschrieben: "Gott sei Dank braucht die Welt keinen Magnus", dann nehmen es auch Sie nicht so genau mit dem, was Sie sagen!
(Tauschen Sie im Zitat das Wort Magnus einfach gegen Juden aus, dann verstehen Sie, was ich meine!)
Ich möchte diese Diskussion nicht bis zum Nimmerleinstag weiterführen, weil es dabei ja nicht um weltbewegendes geht, sondern einfach nur um ein bisschen Toleranz. Es ist ja auch Ihr gutes Recht, sich zu wehren, wenn Sie das Gefühl haben, es rede einer einfach so in Ihrem Namen.
Ich wollte lediglich nur aufzeigen, dass dass unter Umständen gar nicht thomys Absicht war, für Sie zu reden.
Dass Sie dann so einen gewichtigen Satz formulieren, wie diesen hier: (Zitat bewusstsein)
"Verwunderlich ist allerdings, daß ausgerechnet Sie so ein plattes Beispiel anführen, um jemanden zu verteidigen, der sich verbal übernommen hat", zeigt mir zumindest auch, dass es mit Ihrem Humor eher klappt, wenn er nicht auf Ihre Kosten geht.
nicht einmal dann Magnus
können Sie zu dem Menschen sagen: "Wir wollen Sie hier nicht"., oder Zitat: "Guten Tag und merken Sie sich, dass SIE hier nicht willkommen sind"! Vor allem dann nicht, wenn Sie dazu keinen offiziellen Auftrag haben.
Es steht Ihnen selbstverständlich frei mit Menschen umzugehen wie Sie wollen und Thomy auch, mir auch. Ich kann mich nicht als der "Bessere" fühlen in Gegenwart von Menschen, die das Schicksal hat links liegen lassen und die nicht an der Sonnenseite leben. Viel eher kommt in mir so ein ähnliches Gefühl auf bei Menschen, die mit Arroganz anderen begegnen und die finden wir meistens hinter Glasfassaden.
Im Übrigen habe ich mir lediglich erlaubt zu sagen, daß Thomy nicht für mich sprechen kann. Thats all. Verwunderlich ist allerdings, daß ausgerechnet Sie so ein plattes Beispiel anführen, um jemanden zu verteidigen, der sich verbal übernommen hat.
Bei anderen Forumsteilnehmern sind Sie nicht so nachsichtig.
Mir geht es auch nicht darum, Thomy den Spielraum einzuengen.
Das war nicht meine Absicht.
Nehmen wir mal an,
ich warte im Bahnhof auf den Zug und ein völlig besoffener, nach Rauch und Alkohol stinkender Mensch kotzt mir auf die Füsse (Das ist meiner Cousine gerade in ganz anderer Umgebung passiert). Darf ich ihm dann nicht sagen: "Du bist hier nicht erwünscht?" Spreche ich da gleich für den ganzen Bahnhof?
Ich glaube nicht, dass man dem thomy gleich vorwerfen muss, dass er für alle hier sprach, ich habe es jedenfalls so nicht empfunden, liebes bewusstsein.
Lassen Sie ein bisschen Spielraum!
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. (Archivbild)
Gezi Park Proteste in Istanbul in 2013. ...
«Überall ist Taksim, überall ist Widerstand»  Istanbul - Zum dritten Jahrestag des Beginns der Gezi-Proteste haben in Istanbul Hunderte Menschen gegen die islamisch-konservative Staatsführung der Türkei demonstriert. mehr lesen 1
Keine unabhängigen Informationen  Beirut - Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat ihre Offensive im Norden Syriens am Dienstag fortgesetzt. Versuche von oppositionellen syrischen Kräften, die am Freitag begonnene ... mehr lesen 1
Idlib wurde mindestens sieben Mal aus der Luft angegriffen.
Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck nahm an der Gedenkfeier teil.
Erster Weltkrieg  Hamburg - Zum 100. Jahrestag der Skagerrak-Schlacht haben ... mehr lesen  
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die ... mehr lesen   1
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Titel Forum Teaser
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    belustigend peinlich Das kommt schon fast in die Nähe der Verwechslung von Oekonomie mit ... Mi, 28.12.16 01:21
  • Unwichtiger aus Zürich 11
    Grammatik? Wie kann Stoltenberg denn Heute schon wissen, welche Entscheidungen am ... Sa, 22.10.16 10:59
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Der phallophile Blick eines cerebrophoben Schäfleins! Frau Stämpfli schrieb am Ende ... Mo, 26.09.16 17:32
  • keinschaf aus Wladiwostok 2826
    phallophobe Geschichtsrückblicke "Und die grösste Denkerin des 21. Jahrhunderts? Verdient ihr Geld mit ... Sa, 13.08.16 17:48
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Alle Demonstranten gefilmt. Der Erdogan lässt doch keine Domo gegen sich zu! Die ... Di, 21.06.16 16:42
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Konzernrecht? Konzernpfusch! Was ist denn das? Konzerne werden vorwiegend von Vollidioten geführt. ... Fr, 10.06.16 17:49
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Der... Daesh (IS) kommt immer mehr unter Druck. Davon sind inzwischen auch ... Do, 02.06.16 19:22
Jonathan Mann moderiert auf CNN International immer samstags, um 20.00 Uhr, die US- Politsendung Political Mann.
CNN-News Was würde «Präsident Trump» tatsächlich bedeuten? Noch ist absolut nichts sicher, doch es ...
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Mi Do
Zürich 16°C 34°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Basel 17°C 35°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 17°C 31°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 16°C 34°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 17°C 33°C sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 20°C 33°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 21°C 32°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten