Holocaust-Verhandlungen
Gala-Dinner des WJC zum Ende der Holcaust-Verhandlungen
publiziert: Dienstag, 12. Sep 2000 / 09:01 Uhr

New York - Bei einem Gala-Dinner in New York hat der World Jewish Congress (WJC) am Montag abend die Leute geehrt, die den Überlebenden des Holocaust zu Entschädigungen verholfen haben. Darunter befanden sich auch US-Präsident Clinton und seine Frau Hillary.

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Die offizielle Schweiz war bei dem Anlass nicht vertreten - «aus dem einfachen Grund, dass wir nicht eingeladen wurden,» erklärte Bundesrat Deiss gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Aussenminister Deiss ist zur Zeit auf Besuch in New York.

Das Dinner fand aus Anlass des Abschlusses der Holocaust- Verhandlungen statt - also der Verhandlungen über den schweizerischen Bankenvergleich und über die deutschen Zwangsarbeiter-Entschädigungen. Von den Schweizer Unternehmen, die am Bankenvergleich beteiligt waren, waren in den USA arbeitende Vertreter der Versicherungsgesellschaften Zürich und Winterthur, sowie Novartis und Nestlé vertreten.

WJC-Präsident Edgar Bronfman lobte vor rund 1000 Gästen die Hilfbereitschaft von Präsident Clinton und der First Lady, die sich um einen Senatssitz im Staat New York bewirbt. Der US-Präsident gratulierte der Versammlung für das Erreichte, warnte aber auch davor, den Holocaust der Nazi-Ära als Einzelfall einzustufen. «Die Angst vor 'den anderen' geht in unserer Gesellschaft nach wie vor um», sagte Clinton. Geehrt wurden neben Clinton und Ehefrau Hillary Ex-Senator Alphonse D'Amato, Staatssekretär Stuart Eizenstat, der ehemalige Premierminister Israels, Benjamin Netanyahu, der Vorsitzende der Internationalen Versicherungs-Holocaust-Kommision, Lawrence Eagleburger, New Yorky City Comptroller Alan Hevesi, Knesset- Sprecher Avaram Burg, der Gouverneur von New York; ferner George Pataki, Paul Volcker, Vorsitzender der Volcker-Kommission, der republikanische Kongressabgeordnete James Leach und Avraham Hirschson als Leitungs-Mitglied des Schweizerischen Spezialfonds für Holocaustopfer.

(sda)

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