Galerist Max G. Bollag ist gestorben
publiziert: Donnerstag, 15. Sep 2005 / 16:42 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 15. Sep 2005 / 23:05 Uhr

Zürich - Der Zürcher Galerist Max G. Bollag ist am Dienstag im 92. Lebensjahr gestorben. Bollag wurde einer breiteren Öffentlichkeit bekannt, weil aus seinem Geschäft nahe der Bahnhofstrasse wiederholt wertvollste Bilder gestohlen wurden.

Max G. Bollag hatte seine Galerie in Zürich während rund 70 Jahren betrieben.
Max G. Bollag hatte seine Galerie in Zürich während rund 70 Jahren betrieben.
Der Tod des Galeristen wurde durch Todesanzeigen in Zürcher Zeitungen vermeldet. Bollag starb nur acht Tage nach dem Tod seiner Ehefrau.

Er hatte seine Galerie in Zürich während rund 70 Jahren betrieben. Bollag entstammte einer jüdischen Familie, die 1912 aus den USA in die Schweiz kam und in Zürich eine der ersten Galerien gründete. Er führte danach die Familientradition weiter.

Häufige Einbrüche

In Bollags Galerie wurde seit den 80er-Jahren wiederholt eingebrochen. Der spektakulärste Kunstraub ereignete sich 1994, als vier später zu mehrjährige Gefängnisstrafen verurteilte Täter sieben wertvolle Picasso-Bilder entwendeten. Die meisten der Bilder tauchten im Jahre 2000 wieder auf.

Bereits 1987, 1989 und 1991 war Bollags Galerie von Räubern heimgesucht worden. Ein Teil der Picassos wurde mehrmals gestohlen. Bei wiederholten Gerichtsverhandlungen gegen die Diebe wurde unter anderem auf die mangelnde Sicherung der Bilder hingewiesen. Bekannt wurde auch, dass die Bilder nicht versichert waren.

(bert/sda)

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