Galicien: Konservative verlieren absolute Mehrheit
publiziert: Montag, 20. Jun 2005 / 07:28 Uhr / aktualisiert: Montag, 20. Jun 2005 / 07:58 Uhr

Madrid - In der autonomen spanischen Region Galicien hat die konservative Volkspartei (PP) offenbar die absolute Mehrheit knapp verpasst. Das geht aus dem vorläufigen Endergebnis hervor.

Manuel Fraga konnte die absolute Mehrheit nicht behaupten.
Manuel Fraga konnte die absolute Mehrheit nicht behaupten.
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Allerdings kann sich das Resultat noch ändern, da erst in den kommenden Tagen die Stimmen der im Ausland lebenden Galicier ausgezählt werden. "Die Wahl entscheidet sich in der Verlängerung", sagte ein Experte im staatlichen Radio RNE. Rund 300 000 Galicier waren im Ausland stimmberechtigt, die meisten in Lateinamerika.

Nach dem vorläufigen Ergebnis blieb die PP unter dem galicischen Regierungschef Manuel Fraga die stärkste Partei, verfehlte die absolute Mehrheit aber um einen Sitz. Sie kam danach auf 37 der insgesamt 75 Mandate, 4 weniger als bisher.

Konservative stärkste Partei

Die Sozialisten eroberten 25 Sitze, 8 mehr als vor vier Jahren. Die Linksnationalisten (BNG) büssten 4 Mandate ein und errangen 13 Sitze. "Die PP ist die stärkste Partei in Galicien", sagte Fraga. "Wir hoffen, dass wir doch noch die absolute Mehrheit bekommen."

Ansonsten käme es zu einem Machtwechsel mit einer Koalitionsregierung von Sozialisten (PSOE) und Linksnationalisten (BNG). Die Wahlbeteiligung lag nach Angaben der Regionalregierung bei der Rekordquote von 67,2 Prozent.

(fest/sda)

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