Dell spielt mobil
Gaming-Laptop Alienware 14 im Test
publiziert: Mittwoch, 30. Okt 2013 / 19:51 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 30. Okt 2013 / 21:03 Uhr

Dell bringt den Gaming-PC Alienware 14 in der Schweiz auf den Markt. Ein Laptop zum Spielen?

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Dells Alienware hält sich nicht zurück. Der Computerhersteller entwickelt Desktops und Notebooks für Spieler und das sieht man den Geräten auch an. Wo Apple und Co. auf schlichte Formen und zurückhaltende, meist praktikable Designs setzen, protzen die Spezialisten aus Florida mit wuchtigen Gehäusen, die in ihrer Erscheinung ohne weiteres dem Fiebertraum eines TV-geplagten Teenagers in den 90ern entsprungen sein könnten. So haben wir uns das nächste Jahrtausend vorgestellt.

Auch das Modell 14 von Alienware bietet was fürs Auge; LEDs in allen Ritzen und Kanten erleuchten den in Schwarz gehaltenen Gaming-Laptop. Die Farben der zehn Bereiche können über die «Kommandozentrale» unter Windows (fast) frei den eigenen Vorlieben angepasst werden. Die Verarbeitung des Gehäuses ist sehr hochwertig, wenn auch mit über vier Zentimetern Dicke und einem Gewicht von 2,77 Kilogramm die Grenzen eines sinnvollen Laptops wohl erreicht wurde. Keine Kompromisse.

Hochwertige Komponenten, schwache Akkuleistung

Alienware verbaut in seine Systeme vorwiegend hochwertige Marken-Einzelteile. In der von uns getesteten Premium-Variante kommt ein entspiegeltes 14 Zoll (36 cm) ISP-Display mit einer Auflösung von 1080 mal 1920 Pixel (FullHD) zum Einsatz. Ganz klar das Highlight in der Ausstattung. Die Farben sind sehr kräftig und ausgewogen, Schwarz ist Schwarz und es trüben keine störenden Reflexionen die hochauflösende Grafikpracht. Dass diese flüssig daherkommt, gewährleisten der i7-Prozessor von Intel und die Grafikkarte von Nvidia (GTX 765M), beide in aktueller mobiler Ausführung. Im mobilen Einsatz ohne Netzanschluss wechselt das System in einen stromsparenden, eingeschränkten Grafikmodus. Per Tastaturbefehl lässt sich diese Option ohne weiteres übersteuern.

Für ausreichend Speicher ist natürlich auch gesorgt; 16 Gigabyte RAM und eine Kombination aus grosser SATA- und schneller SSD-Festplatte. Windows dankt mit schnellem Start und Spiele und Multimedia-Inhalte können je nach Anforderungen verteilt werden. Entsprechend der  gewählten Konfiguration liest ein optisches Laufwerk Blu-rays oder beschreibt DVD-Medien. Die Ausstattung des Alienware 14 ist generell vorbildhaft; USB 3.0, HDMI, Mini-Display-Port und ein Multi-Kartenleser lassen kaum Wünsche offen. Ob die verbauten Lautsprecher von Klipsch dringend notwendig sind, ist dagegen eher fraglich. Viel wichtiger sind da schon eher die getrennten Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon, die den Anschluss von Gaming-Headsets vereinfachen. Dies umso mehr, da der Laptop bei anspruchsvollen Anwendungen seine Lüfter hochfährt und dichte Ohrmuscheln den Spielspass erheblich steigern.

Der verbaute Akku ist ob der prallen Rechenleistung im Geräteinneren leider etwas überfordert. So gingen beim intensiven Spieleinsatz teilweise bereits nach etwas über 80 Minuten die Lichter aus. Im alltäglichen Büroeinsatz mit aktiviertem «Stromsparmodus» sind Einsätze bis um die vier Stunden möglich. Zu wenig.

Und Spiele?

Ist Strom vorhanden kommen Gamer aber auf ihre Kosten. Selbst FPS-Schwergewichte wie «Crysis 3» und «Metro: Last Light» stellen den Alienware 14 vor keine unlösbaren Aufgaben. 30 Bilder pro Sekunde sind mit entsprechenden Grafikoptionen (niedrig) möglich. «The Elder Scrolls V: Skyrim» oder «Max Payne 3» kommen in hohen Einstellungen sogar auf über 40 FPS. Das sind Werte die noch vor kurzem auf einem Laptop kaum vorstellbar waren.

Ja, auf diesem Laptop laufen auch technisch anspruchsvolle Spiele flüssig, und das meistens sogar mit ansprechenden Qualitätseinstellungen. Zugegeben für den selben Preis sind Desktop-PCs erhältlich, die ein Vielfaches an Leistung bieten, auch von Alienware. Ausserdem vermindern die eher kurze Akku-Laufzeit im Gaming-Modus der Grafikkarte und das Gewicht von 2,77 Kilogramm den Spielgenuss unterwegs. Der mobilen Gaming-Konkurrenz stellt sich der Alienware 14 aber ohne mit der Wimper zu zucken und setzt sich locker in das vorderste Spitzenfeld.

Die günstigste Variante des Alienware 14 mit dem weniger hoch aufgelösten herkömmlichen LCD-Screen sollte übrigens nicht in Erwägung gezogen werden. Die 200 Schweizer Franken Aufpreis rechtfertigen den Qualitätssprung der Anzeige auf jeden Fall.

(Adeo Bertozzi/news.ch)

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