Mercaptan im Berner Stadtlabor entwichen
Gasgeruch in Berner Altstadt
publiziert: Dienstag, 16. Jan 2001 / 20:02 Uhr

Bern - Wegen starkem Gasgeruch ist am frühen Dienstagabend die Berner Altstadt zwischen Zytglogge-Turm und Nydeggbrücke für den Fahrzeugverkehr während eineinhalb Stunden gesperrt worden. Im Stadtlabor war Mercaptan entwichen. Für Menschen bestand keine Gefahr.

Ab 16.29 Uhr waren bei Feuerwehr und Stadpolizei Bern mehrere Anrufe eingegangen, wonach es in der Altstadt nach Gas rieche. Die Stadtpolizei sperrte um 16.50 die Altstadt für jeglichen Verkehr ab. Gleichzeitig führten Beamte der Feuerwehr und Spezialisten des Gaswerkes Bern Kontrollmessungen durch, die alle negativ verliefen.

Dann wurde die Ursache des penetranten Geruchs bekannt: Beim Hantieren mit chemischen Stoffen war im Stadtlabor an der Brunngasse Mercaptan entwichen. Stoffe wie Mercaptan werden dem Erdgas zugesetzt, damit es gerochen und somit wahrgenommen werden kann.

Für die Bevölkerung habe zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr bestanden, heisst es in einem Communiqué der Stadtpolizei. Nach Bekanntwerden der Ursache wurden die Verkehrsbeschränkungen um 18.20 Uhr wieder aufgehoben. Über die Umstände, wie der chemische Stoff entweichen konnte, wurde eine Untersuchung eingeleitet.

(sda)

?
Facebook
SMS
SMS
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Die Schweizer Botschaft in Berlin mit Tunnel-Schriftzug.
Gotthard 2016  Berlin - «Tunnel» - mit sechs Riesenbuchstaben feiert die Schweizer Botschaft in Berlin die Eröffnung des neuen Gotthard-Basistunnels. Während zwei Monaten wird der Schriftzug das Dach der Vertretung zieren. mehr lesen 1
Reaktionär  Bern - Gegen die geplante Stiefkindadoption für Homosexuelle regt sich Widerstand. Sollte das Parlament das neue Adoptionsrecht in der vorliegenden Form verabschieden, ... mehr lesen 3
Reaktionäre Kräfte schliessen sich für das Referendum zusammen, mit dabei auch EDU-Präsident Hans Moser.
Finanzhilfen für bestehende Grosswasserkraftwerke waren im ersten Massnahmenpaket zur Energiestrategie ursprünglich nicht vorgesehen.
Ständerat schwenkt auf Linie des Nationalrats  Bern - Grosswasserkraftwerke sollen Subventionen erhalten, wenn sie den Strom zu tiefen Preisen ... mehr lesen  
Beginn mit Segnung  Bern - Mit einem Treffen der Verkehrsminister der Alpenländer am Dienstagnachmittag werden die Feierlichkeiten zur Eröffnung des Gotthard-Basistunnels eingeläutet. Wenige Stunden später wird der Tunnel der SBB übergeben. mehr lesen  
Titel Forum Teaser
  • melabela aus littau 1
    es geht nicht nur um homosexuelle ich bin eine frau und verheiratet mit einem mann. leider betrifft es ... So, 14.08.16 13:18
  • Pacino aus Brittnau 731
    Kirchliche Kreise . . . . . . hatten schon immer ein "spezielles" Verhältnis zu ... Do, 09.06.16 08:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Das wird die Deutschen aber traurig machen. Wenn man keinen Flughafen und keinen Bahnhof ... Mi, 08.06.16 17:49
  • Pacino aus Brittnau 731
    Demokratie quo vadis? Wenn die Demokratie den Stacheldraht in Osteuropa-, einen Wahlsieg von ... Mo, 06.06.16 07:55
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Es... muss darum gehen, die Kompetenz der Kleinbauern zu stärken. Das sorgt ... Do, 02.06.16 13:07
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Kindeswohl egal! Es geht doch vor allem um die eigenen Kinder der Betroffenen. Die ... Do, 02.06.16 08:10
  • Kassandra aus Frauenfeld 1781
    Verlust der Solidarität: Verlust der Demokratie! Vollständig und widerspruchsfrei beantworten lässt sich das wohl nicht. ... Mi, 01.06.16 00:18
  • zombie1969 aus Frauenfeld 3945
    Unterstützung "Deshalb sind für die Sozialhilfe 267 Millionen Franken mehr und für ... Di, 31.05.16 10:38
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute So Mo
Zürich 2°C 11°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig recht sonnig
Basel 3°C 12°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
St. Gallen 1°C 7°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Bern 4°C 10°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Luzern 3°C 9°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Genf 3°C 12°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig sonnig sonnig
Lugano 7°C 8°C freundlichleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten