Einheitliche Mehrwertsteuer fürs Gastgewerbe
GastroSuisse reicht Mehrwertsteuer-Initiative ein
publiziert: Mittwoch, 21. Sep 2011 / 12:44 Uhr
Bisher gelten vier verschiedene Mehrwertsteuersätze im Gastgewerbe - GastroSuisse will nur noch einen.
Bisher gelten vier verschiedene Mehrwertsteuersätze im Gastgewerbe - GastroSuisse will nur noch einen.

Bern - Der Hotellerie- und Restaurations-Verband GastroSuisse hat am Mittwoch seine von knapp 120'000 Personen unterschriebene Volksinitiative «Schluss mit der Mehrwertsteuer-Diskriminierung des Gastgewerbes» eingereicht. Damit sollen für die Branche gleich lange Spiesse geschaffen werden.

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Es dürfe nicht sein, dass eine Grill-Bratwurst in einem Restaurant mit mehr als dreimal soviel Mehrwertsteuer belastet ist als bei einem Take-Away-Anbieter, betonte GastroSuisse am Mittwoch. «Der Staat solle nicht lenkend auf den Konsum und die Entscheide der Bürger einwirken, indem er bestimmte Verkaufskanäle steuerlich bevorzuge», erklärte GastroSuisse-Zentralpräsident Klaus Künzli.

Die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze erschweren laut GastroSuisse auch die administrative Arbeit der Gastronomen. Je nach Dienstleistung gelten im Gastgewerbe gegenwärtig vier verschiedene Mehrwertsteuersätze. Die Umsetzung sei mit einem grossen Aufwand verbunden.

GastroSuisse ist der Meinung, dass mit einem einheitlichen Steuersatz für das Gastgewerbe auch der Staatsapparat entschlackt werden kann. Die Steuerverwaltung gehe selber davon aus, dass rund zehn Prozent der Arbeitsstellen dazu benötigt würden, um eine möglichst korrekte Abgrenzung zwischen den verschiedenen Mehrwertsteuersätzen zu gewährleisten, schreibt der Verband.

GastroSuisse ist der Verband für Hotellerie und Restauration. Die rund 21'000 Mitglieder des grössten gastgewerblichen Arbeitgeberverbandes in der Schweiz sind in 26 Kantonalsektionen und vier Fachgruppen organisiert.

(dyn/sda)

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