Gedenkfeiern zum Ende des Ersten Weltkriegs
publiziert: Samstag, 11. Nov 2006 / 15:33 Uhr

Paris/London - Im Beisein eines der letzten vier noch lebenden französischen Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg ist in Paris des Waffenstillstandes vom 11. November 1918 gedacht worden.

Die Feier fand am L'arc de Triomphe statt.
Die Feier fand am L'arc de Triomphe statt.
Auch in London wird dem Kriegsende gedacht. 88 Jahre nach Kriegsende legte Staatspräsident Jacques Chirac am Arc de Triomphe einen Kranz am Grab des unbekannten Soldaten nieder. An der Zeremonie nahm neben Regierungschef Dominique de Villepin und weiteren Kabinettsmitgliedern der heute 107-jährige Weltkriegsveteran René Riffaud teil.

Weltkriegsveteran Riffaud nahm in seinem Rollstuhl in der ersten Reihe an den Gedenkfeiern in Paris teil, direkt gegenüber der Flamme für den unbekannten Soldaten. Chirac drückte dem ehemaligen Soldaten bei seiner Ankunft seine «Freundschaft, Zuneigung und Respekt» aus.

Chirac entfacht Gedenkflammme

Nach dem Läuten der Waffenstillstandsglocke und der Totenglocke erklang die französische Nationalhymne, die Marseillaise.

Im Anschluss daran legte Chirac am Grab des unbekannte Soldaten einen Kranz nieder und entfachte die Gedenkflamme von neuem. Sie war zum ersten Mal am 11. November 1923 vom damaligen Kriegsminister André Maginot entzündet worden.

Briten mit Schweigeminute

In London eröffnete der Veteranenverband Royal British Legion das Gedenken um elf Uhr Ortszeit (12 Uhr MEZ) mit zwei Schweigeminuten auf dem Trafalgar Square. Im Anschluss daran spielte ein Hornist den Weckruf, vier Flugzeuge der Luftwaffe überflogen die Kundgebung.

Begangen wurden die zwei Schweigeminuten auch von den britischen Truppen im Irak und in Afghanistan, wo derzeit rund 7200 beziehungsweise 5000 Soldaten stationiert sind.

Im Laufe des Tages sollte mit zwei traditionellen Konzerten in der Royal Albert Hall der Toten gedacht werden. Zu dem abendlichen Konzert wurden auch Königin Elizabeth II. und weitere Mitglieder der königlichen Familie erwartet. Die Monarchin und ihr Ehemann, Prinz Philip, wollten am Sonntag an einer weiteren Gedenkfeier für die im Krieg getöteten Soldaten teilnehmen.

(ht/sda)

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