Erinnerung an Attacke
Gedenktafeln für «Charlie Hebdo»-Opfer
publiziert: Dienstag, 5. Jan 2016 / 13:56 Uhr

Paris - Knapp ein Jahr nach dem Anschlag auf die Satirezeitung «Charlie Hebdo» hat Frankreichs Staatschef François Hollande Gedenktafeln in Erinnerung an die Opfer enthüllt. Die Anschläge vom Januar 2015 hatten weltweites Entsetzen ausgelöst.

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Hollande nahm am Dienstag zusammen mit der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo und Angehörigen der Todesopfer an einer kurzen Zeremonie vor dem damaligen Sitz der «Charlie Hebdo»-Redaktion im 11. Pariser Bezirk teil.

Eine neue Gedenktafel erinnert in der Nicolas-Appert-Strasse 10 unter anderem an die bei dem Anschlag vom 7. Januar 2015 getöteten «Charlie Hebdo»-Zeichner Charb, Honoré, Cabu, Wolinski und Tignous. Hollande und Hidalgo legten dort einen Kranz nieder und hielten eine Schweigeminute ab. Anwesend war auch eine Reihe von Ministern.

Bei dem Angriff auf die wegen ihrer Mohammed-Karikaturen bekannte Satirezeitung hatten die schwerbewaffneten Islamisten Chérif und Said Kouachi vor einem Jahr insgesamt zwölf Menschen getötet. Unter den Opfern war ein Polizist, den die Brüder bei ihrer Flucht auf dem nahe der Redaktion gelegenen Boulevard Richard-Lenoir erschossen. Auch dort wurde eine Gedenktafel enthüllt.

Dritte Gedenktafel bei Supermarkt

Eine dritte Gedenktafel enthüllten Hollande und Hidalgo im Osten von Paris für die vier Opfer in einem Supermarkt für koschere Lebensmittel. Ein Bekannter der Kouachi-Brüder, der Islamist Amédy Coulibaly, hatte dort zwei Tage nach der Attacke auf «Charlie Hebdo» bei einer Geiselnahme vier Menschen getötet.

Coulibaly wurde schliesslich von Eliteeinheiten der Polizei erschossen - nahezu zeitgleich zu den Kouachi-Brüdern, die sich in einer Druckerei nördlich von Paris verschanzt hatten.

Eine weitere Zeremonie ist für Samstag in Montrouge bei Paris geplant, wo eine Polizistin erschossen worden war. Am kommenden Sonntag wird bei einer Gedenkfeier auf dem Pariser Platz der Republik erneut an die Todesopfer erinnert.

Dann soll auch Todesopfer der Terroranschläge vom 13. November gedacht werden. Bei diesen wurden im Pariser Musikclub «Bataclan», in Cafés und Restaurants der Stadt sowie vor dem Stade de France im Vorort Saint-Denis 130 Menschen von drei islamistischen Terrorkommandos getötet.

(bg/sda)

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Verschwörungstheorie?!?
Ich sehe auch einen unterschied zwischen Charlie und dem 13. November!

Ich lese lieber Perry Rhodan als wie den Wisnewski Gerhard.

Habe erst gestern ein Buch von ihm zu ende gelesen. ungeklärt unheimlich unfassbar Die spektaktulärsten Kriminalfälle 2015

Dass es bei Charlie vor allem darum ging, die Bevölkerung mit einem strengeren Gesetz zu gängeln war mir von Anfang an klar.

Ich habe im Forum ganz klar geschrieben "Ich bin nicht Charlie!"

Als dann noch das Buch mit dem Titel Ich bin nicht...... erschien, habe ich es bestellt und in einem Zug durchgelesen.

Das Buch ist von Martin Lichtmess.
Immer nur islamistische Terroristen?
Stehen hinter all den Terroranschlägen im Westen, wirklich immer nur islamistische Terroristen? Rechtfertigen dies «islamistischen» Massaker die «christliche» Bombardierung des Iraks und Syriens, die jetzt wieder tausenden Zivilisten das Leben kosten und die Infrastruktur dieser Länder noch weiter zerstört?

Wenn den Toten des furchtbaren Charlie Hebdo Massakers vom 7. Januar 2015 die Treue gehalten werden soll, muss alles darangesetzt werden, abzuklären wer für dieses Massaker verantwortlich gewesen ist. Sofort war damals scheinbar klar: Es wären wieder islamistische Terroristen die zugeschlagen hatten, wie angeblich bei den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA (1) und wie beim London Bombing am 7. Juli 2005, wie bei den Anschlägen in der Metro und auf einen Bus in London (2). Wer Zweifel an der islamistischen Charlie Hebdo Täterschaft hegte, wurde sehr schnell diffamiert.

Der Journalist Gerhard Wisnewski stellte Fragen zu der islamistischen Täterschaft. Warum beging Helric Fredou, ein führender Ermittler der ersten Stunden beim «Charlie Hebdo»-Massakers, noch in der Nacht nach dem Anschlag Selbstmord? Nach Aussagen des Arztes litt Helric Fredou nicht unter Depressionen, wie anfänglich gesagt wurde. Warum hatten die vermummten Täter einen Personalausweis dabei und liessen ihn nach der Tat auch noch im Fluchtwagen liegen, und konnten so sofort identifiziert werden? Warum konnten die Mörder ihre Taten verüben, obwohl sie längst unter Beobachtung der Behörden standen? Gerhard Wisnewski dokumentierte seine Zweifel im Buch: „Die Wahrheit über das Attentat auf Charlie Hebdo“, Kopp Verlag, 29.04.2015

Interview über den Fall „Charlie Hebdo“ mit Gerhard Wisnewski:
https://www.youtube.com/watch?v=IknIwckDI1o

https://www.youtube.com/watch?v=K7T-40_0nAE

(1) In der Schweiz dokumentierte Andreas Bertram mit vielen Übersetzungen Fragen rund um 9/11, unter http://www.ae911truth.ch/

(2) Fragwürdige Aufklärung
Paul Schreyer 07.07.2010
Fünf Jahre nach den Londoner Anschlägen
http://www.heise.de/tp/artikel/32/32915/1.html
Paris, der Terror und die Übungen
Paul Schreyer 17.11.2015
http://www.heise.de/tp/artikel/46/46585/1.html
Karikaturisten...
haben genau jene Aufgabe, im wahrsten Sinnen des Wortes, zu überzeichnen, um Kritik zu üben, an wem auch immer. Die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen hat zudem auch erst mit den Ausschreitungen in der islamischen Welt eine weitere Verbreitung erfahren. Offenbar ist das Ziel der Radikalen genau jenes, immer wieder Provokationen des Westens herauszufordern und genau als solche zu verkaufen. Jede Karikatur ist leider Wasser auf deren Mühlen. Den Preis dafür müssen meist Angehörige von Minderheiten in muslimischen Ländern bezahlen. Die Betroffenheit im Westen ist nun deshalb so gross, weil die Aggression diesmal im Westen zugeschlagen hat. Natürlich sind die Aggressoren immer die gleichen: Radikale.
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