Gefährlicher Tanker vor Südafrika soll versenkt werden
publiziert: Sonntag, 15. Sep 2002 / 17:33 Uhr / aktualisiert: Sonntag, 15. Sep 2002 / 20:19 Uhr

St. Lucia - Der havarierte italienische Gefahrgut-Frachter soll voraussichtlich von der südafrikanischen Küste weggeschleppt und versenkt werden. Rettungskräfte haben die entsprechende Ausrüstung zur «Jolly Rubino» gebracht.

Das Schiff, das nach einem Brand auf einem Riff festsass, bedroht mit seiner Ladung - unter anderem 1000 Tonnen Öl und Chemikalien - noch immer das UNESCO-geschützte Feuchtbiotop von St. Lucia. Öl sei schon an die Strände gespült worden und könne die Flussmündung erreichen, hiess es.

Helfer schotteten das empfindliche Ökosystem der St.-Lucia-Mündung und den Fluss Umfolozi mit einer schwimmenden Barrikade vor einer möglichen Ölpest ab. Ausserdem machten sie sich daran, einen ein Kilometer langen Ölteppich zu beseitigen.

In einem riskanten Einsatz war ein sechsköpfiges Spezialteam am Samstag mit Atemgeräten an Bord des brennenden Frachters gegangen, um den weiteren Einsatz zu planen. Die Mannschaft hatte das Schiff am Dienstag nach einem Feuer aufgegeben. Sie wurde mit einem Helikopter in letzter Minute von Bord geholt.

Danach kam es zu einer Reihe von Explosionen. Diese beschädigten das Schiff schwer. Erste Versuche, Bergungsteams an Bord zu bringen, waren am stürmischen Wetter und den Flammen gescheitert.

Mehrere Container sind bereits über Bord gegangen, die Küstenwache und die Behörden wurden alarmiert. An Bord des Schiffes waren Luxusautos sowie Treibstoff und Schweröl. Der Sprecher des italienischen Eigners bestätigte, dass der Frachter auch Chemikalien an Bord hatte.

Das St. Lucia-Feuchtgebiet ist von der UNO-Kulturorganisation UNESCO wegen seiner einmaligen Artenvielfalt auf die Liste des schützenswerten Welterbes gesetzt worden.

(ms/sda)

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