Gefälschte E-Mails mit gefährlichem Link im Umlauf
publiziert: Freitag, 30. Jan 2009 / 16:20 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 5. Feb 2009 / 19:10 Uhr

St.Gallen - Erneut kursieren in der Schweiz Spam-Mails, die darauf abzielen, an geheime Passwörter des Computerbesitzers zu kommen. Als Absender werden fälschlicherweise verschiedene @news.ch E-Mail Adressen angegeben.

Die Spam-Mails enthalten einen Link, der zu einer gefälschten Online-Site von «20 Minuten» führt.
Die Spam-Mails enthalten einen Link, der zu einer gefälschten Online-Site von «20 Minuten» führt.
3 Meldungen im Zusammenhang
Weiterführende Links zur Meldung:

E-Mail-Welle mit dem Ziel, Schweizer Computer zu infizieren
Die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI hat heute Nachmittag eine entsprechende Information veröffentlicht.
www.melani.admin.ch

abuse.ch - The Swiss Security Blog

www.abuse.ch

Im Betreff des Mails heisst es 'UBS FINANZKRISE: «Klare Ansage ware besser gewesen» Mehr...'. Als Absender des E-Mails wurden missbräuchlich verschiedene, nicht existierende @news.ch E-Mail Adressen verwendet.

Klickt jemand den Link an, wird er auf der gefälschten «20min.ch» Seite aufgefordert, eine Software herunterzuladen, die nötig sei, um das Video anzuschauen.

Gefährlicher Trojaner

Dabei wird jedoch nicht ein Plug-In, sondern ein so genannter Trojaner auf der Harddisk installiert. Dieser stiehlt Passwörter etwa fürs Online-Banking, die auf dem Computer gespeichert sind, und leitet sie an den Spam-Absender weiter.

Es ist dringend empfohlen, weder den Link im E-Mail sowie keinesfalls den Download-Link auf der gefälschten Seite anzuklicken.

Falls dies bereits getan wurde, kann es sein, dass der Trojaner installiert wurde und der Computer, von einer Fachperson wieder gesäubert werden muss.

Gibt es beim E-Banking unerklärliche Unterbrüche, sollten sich die Kunden an die E-Banking-Hotline ihrer Bank wenden.

Was kann news.ch dagegen unternehmen?

Leider kann news.ch sich und betroffene Empfänger gefälschter E-Mails nicht gegen diesen Missbrauch schützen, da der Fehler im E-Mail Standard an sich und somit ausserhalb des Einflussbereichs von news.ch liegt.

Uns bleibt, unsere Leser mit einer Warnung auf news.ch und direkt Betroffenen, die sich an uns wenden, zusätzlich per E-Mail zu informieren.

Was können Sie selber tun, um sich zu schützen?

• Leiten Sie die gefälschte E-Mails, mit den Filterfunktionen Ihrer E-Mail Software aufgrund des Absenders oder Schlüsselwörtern in Betreff oder Text in ein Quarantäne- oder Junkmail-Verzeichnis und löschen Sie dessen Inhalt von Zeit zu Zeit.

• Stellen Sie regelmässig sicher, dass die Filtereinstellungen noch akkurat sind, um zu vermeiden, dass «saubere» E-Mails versehentlich weggefiltert werden.

• Sensibilisieren Sie sich generell für Internet-Gefahren und Internet-Sicherheit.

www.melani.admin.ch

Wir empfehlen Ihnen, den MELANI Newsletter zu abonnieren. So werden Sie jeweils frühzeitig von amtlicher Stelle vor konkreten Gefahren gewarnt.

(ba/news.ch mit Agenturen)

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