Gefälschte Medikamente überschwemmen den Markt
publiziert: Donnerstag, 1. Mrz 2007 / 07:31 Uhr / aktualisiert: Donnerstag, 1. Mrz 2007 / 08:22 Uhr

Wien - In den Entwicklungsländern ist bis zu der Hälfte aller Medikamente gefälscht. Das geht aus einem veröffentlichten Bericht des Internationalen Suchtkontrollrats (INCB) hervor, einer Organisation der Vereinten Nationen.

Fälschungen seien laut INCB im Aussehen kaum vom Original zu unterscheiden.
Fälschungen seien laut INCB im Aussehen kaum vom Original zu unterscheiden.
Die gefälschten Medikamenten können tödliche Konsequenzen für die Verbraucher haben. Laut INCB ist der Missbrauch und der illegale Handel mit rezeptpflichtigen, aber legalen Medikamenten «auf dem besten Wege, den Missbrauch von illegalen Drogen zu übertreffen».

Das Problem sei, dass sich Arzneimittel leicht fälschen liessen und die Fälschungen im Aussehen kaum vom Original zu unterscheiden seien. «Die Konsumenten sollten wissen, dass auf einem unregulierten Markt gekaufte pharmazeutische Präparate potenziell lebensgefährliche Wirkungen haben können», warnte INCB-Präsident Philip Emafo.

Der Suchtkontrollrat ruft die Vertragsstaaten dazu auf sicherzustellen, dass Suchtstoffe nicht illegal hergestellt oder von legalen Produktionsstätten und Vertriebskanälen in unregulierte Märkte umgeleitet werden.

(bert/sda)

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