Gefahr von Seuchen in Katastrophengebiet
publiziert: Freitag, 23. Nov 2007 / 20:45 Uhr

Dhaka - Eine Woche nach dem Hereinbrechen des Zyklons «Sidr» über Bangladesch ist die Lage in der Krisenregion weiter dramatisch. Hilfsorganisationen warnten vor dem Ausbruch von Seuchen.

Rund 280'000 Menschen verloren ihr Obdach.
Rund 280'000 Menschen verloren ihr Obdach.
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Nach Angaben des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF sind mindestens vier Millionen Menschen von Hunger und Krankheiten bedroht, unter ihnen auch 600'000 Kinder. Es werde bis zu einem halben Jahr dauern, bis die Wasserversorgung in den Küstengebieten wieder hergestellt sei.

Durch den schwersten Tropensturm der Region in den vergangenen 20 Jahren waren mehr als 3400 Menschen getötet worden, tausende werden noch vermisst. Rund 280'000 Menschen verloren ihr Obdach.

Die Hilfsarbeiten im Katastrophengebiet gestalteten sich weiter schwierig. Wegen der starken Zerstörungen durch «Sidr» gelangten bislang jedoch nur kleine Lieferungen an ihr Ziel.

Es traf ein Schiff der US-Marine zur Unterstützung der Hilfseinsätze im Golf von Bengalen ein. An Bord des Schiffes befanden sich rund 3500 Soldaten und etwa 20 Rettungshelikopter.

Die Schweiz erhöhte ihre humanitäre Hilfe um 300'000 auf 500'000 Franken. Die zusätzlichen Mittel werden zur humanitären Versorgung von rund 4000 Familien in den am stärksten betroffenen Regionen der Distrikten Bagerhat und Khulna verwendet, wie die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit mitteilte.

(smw/sda)

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