Geflügelpest hat wahrscheinlich auch Deutschland erreicht
publiziert: Freitag, 9. Mai 2003 / 22:35 Uhr

Zwei Monate nach Ausbruch der Geflügelpest in den Niederlanden hat die Seuche trotz aller Schutzmassnahmen jetzt wahrscheinlich auch Deutschland erreicht.

Geflügelpest in Deutschland?
Geflügelpest in Deutschland?
Ein Schnelltest auf die Geflügelpest in einem Betrieb im nordrhein-westfälischen Kreis Viersen nahe der niederländischen Grenze fiel positiv aus. Die Schutzmassnahmen wurden nun verschärft.

Im Umkreis von drei Kilometern um den Betrieb sollten vorsorglich mehr als 70 000 Stück Geflügel getötet werden. Ein endgültiges Testergebnis wird kommende Woche erwartet. In Nordrhein-Westfalen entbrannte indessen ein Streit, weil Informationen über den Seuchenverdacht verschleppt worden sein sollen.

Um ein Ausbreiten der Seuche nach dem möglichen Ausbruch zu verhindern, dürfen laut Bundesverbraucherministerium aus einem Radius von zehn Kilometern um den betroffenen Betrieb keine Eier zum Verzehr mehr ausgeführt werden.

Lebendes Geflügel, Bruteier und Hühnergülle darf in ganz Nordrhein-Westfalen zunächst nicht mehr transportiert werden. Die strikte Stallhaltung für Geflügel wird aufrechterhalten. Die bundesweite Eilverordnung, wonach Geflügelhalter Auffälligkeiten in ihrem Bestand anzeigen müssen, bleibt in Kraft.

In den Niederlanden wurden seit dem Seuchenausbruch nach deutschen Angaben 25 bis 26 Millionen Tiere getötet und der Geflügelbestand damit um ein Viertel reduziert. Die Geflügelpest ist eine hoch ansteckende Viruskrankheit. Ein Grossteil der befallenen Tiere stirbt innerhalb von fünf Tagen.

Erreger der klassischen Geflügelpest ist ein spezielles Grippevirus. Das jetzt zirkulierende Influenza-A-Virus vom Typ H7N7 birgt nach Angaben des Berliner Robert-Koch-Instituts ein sehr geringes Infektionsrisiko auch für Menschen.

(bert/sda)

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