Gegen Dänemark gilt: Verlieren verboten!
publiziert: Samstag, 5. Mai 2007 / 00:02 Uhr

Das Eishockey-Nationalteam kann sich heute Samstag an der Eishockey-WM in Moskau mit einem Sieg über Dänemark den Viertelfinalplatz sichern. Eine Niederlage würde für die Schweizer hingegen wohl das Aus bedeuten.

Trainer Ralph Krueger liess die Spieler  Liegestützen machen.
Trainer Ralph Krueger liess die Spieler Liegestützen machen.
Auf die leichte Schulter darf die Schweiz die Dänen nicht nehmen. Dänemarks Nationalteam machte seit dem letzten Ernstkampf vor zwei Jahren in Kloten (Olympia-Qualifikation) Fortschritte. Schon damals im Schluefweg taten sich die Schweizer schwer; erst ein Powerplaytor in der 39. Minute zum 3:2 führte das Team von Ralph Krueger auf die Siegesstrasse Richtung Turin.

Seither standen sich die Teams im Frühling 2005 noch zu zwei Freundschafts-Länderspielen in Dänemark gegenüber, wobei die Schweiz einmal gewann (3:0) und einmal unentschieden spielte (2:2). Von den damaligen Teams sind in Moskau noch je neun Spieler mit von der Partie.

Ralph Krueger bezeichnet Dänemark als «sehr ernstzunehmenden Gegner». Krueger: «Sie verfügen über eine junge, vorwärtsorientierte Mannschaft. Ihr Offensivdrang ist enorm. Sie sind viel gefährlicher als noch vor zwei Jahren in Kloten.»

Selbst Schweden tat sich am Donnerstag mit Dänemark äusserst schwer. Die Dänen führten 2:0 und lagen in der 58. Minute erst 2:3 in Rückstand. Erst im Finish, als die Dänen alles nach vorne warfen, gelangen den Schweden noch zwei Tore zum komfortablen 5:2-Sieg. «Das war ein Warnschuss für uns», stellte von den Schweizern Thierry Paterlini fest. «Andererseits ist es nicht gut, zu viel in diese Resultate hinein zu interpretieren.»

Gleiche Aufstellung

Die Schweizer bestritten am Freitag ein bloss 30-minütiges, aber intensives Training. Der Nachmittag stand den Akteuren zur freien Verfügung. Am Abend folgte ein gemeinsames Essen ausserhalb des Mannschaftshotels.

Das Spiel gegen Dänemark werden die Schweizer mit der gleichen Aufstellung beginnen wie zuletzt beim 0:2 gegen Finnland: Jonas Hiller wird im Tor stehen, in der Abwehr wird wohl Martin Steinegger (der am Freitag wegen seiner Schulterprellung nicht mittrainierte) aussetzen, und im Sturm ist Raffaele Sannitz nach seiner Hirnerschütterung nicht mehr einsatzfähig.

Ein Sieg gegen Dänemark -- egal ob in 60 Minuten oder erst im Penaltyschiessen -- reicht den Schweizern auf jeden Fall zur Viertelfinal-Qualifikation aus. Komplizierter wird es, wenn die Dänen gewinnen. Bei einem dänischen Sieg in der Verlängerung oder im Penaltyschiessen nähme das Schweizer Team zwei Punkte Vorsprung auf die Dänen mit in die letzte Runde.

Gewinnt Dänemark gegen die Schweiz in 60 Minuten, wären beide Teams punktgleich. In der letzten Runde trifft das Krueger-Team aber am Sonntag auf das noch verlustpunktlose Russland, derweil es Dänemark nächsten Montag mit Italien zu tun bekommt. Bei Punktgleichheit zwischen zwei oder mehreren Teams entscheiden zuerst die direkten Begegnungen (Punkte, dann Tore).

(von Rolf Bichsel, Moskau/Si)

 
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