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Gegenvorschlag zur Klimainitiative steht
publiziert: Dienstag, 20. Dez 2011 / 09:59 Uhr
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Der indirekte Gegenvorschlag schlägt vor, den CO2-Ausstoss um 20 Prozent zu senken.
Der indirekte Gegenvorschlag schlägt vor, den CO2-Ausstoss um 20 Prozent zu senken.

Bern - Das revidierte CO2-Gesetz kommt unter Dach. Der Nationalrat hat am Dienstag die letzten Differenzen zum Ständerat ausgeräumt. Das Gesetz ist damit bereit für die Schlussabstimmung vom Freitag.

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Offen war am Schluss noch, wie die Bussengelder verwendet werden sollen, die Autoimporteure bezahlen müssen, wenn ihre Neuwagen zu viel CO2 ausstossen. Ab 2015 dürfen neu in den Verkehr gebrachte Autos nicht mehr als 130 Gramm CO2 pro Kilometer ausstossen.

Der Zielwert soll schrittweise ab Juli 2012 eingeführt werden. Liegt der CO2-Ausstoss der Fahrzeuge eines Importeurs im Durchschnitt über dem jeweiligen Wert, muss der Importeur eine Busse bezahlen.

Der Bundesrat wollte den Ertrag an die Bevölkerung verteilen. Der Ständerat entschied aber, dass die Gelder in den Infrastrukturfonds fliessen sollen. Dem schloss sich der Nationalrat am Ende an, mit 95 zu 79 Stimmen bei 3 Enthaltungen. Umweltministerin Doris Leuthard zeigte sich einverstanden: Es handle sich nicht um einen entscheidenden Punkt, grosse Summen fielen wohl ohnehin nicht an.

Revision in zwei Teilen

Damit ist die Revision des CO2-Gesetzes nun abgeschlossen. Das Gesetz war in zwei Teilen revidiert worden. Der eine Teil dient als indirekter Gegenvorschlag zur inzwischen zurückgezogenen Offroader-Initiative. Auf diesen Teil hatten sich die Räte bereits früher geeignet, das Gesetz tritt am 1. Mai 2012 in Kraft. Im Rahmen des zweiten Teils kamen die Räte aber auf die Verwendung der Bussengelder zurück.

Beim zweiten, nun bereinigten Teil der Gesetzesrevision geht es um die künftige Klimapolitik. Die Beschlüsse dienen als indirekter Gegenvorschlag zur Klima-Initiative von Umweltverbänden, SP und Grünen. Die Initiative verlangt, dass der Ausstoss von Treibhausgasen bis 2020 um mindestens 30 Prozent gesenkt wird, gemessen am Ausstoss von 1990.

CO2-Ausstoss um 20 Prozent senken

Gemäss dem indirekten Gegenvorschlag soll die Schweiz ihren CO2-Ausstoss bis ins Jahr 2020 um 20 Prozent senken - und zwar vollumfänglich mit Massnahmen im Inland. Allerdings könnte der Emissonshandel mit dem europäischen Ausland angerechnet werden. Die Schweiz will sich nämlich dem Emissionshandel der EU anschliessen.

Neben dem Emissionshandel setzen die Räte vor allem auf Gebäudesanierungen. Dafür sollen jährlich bis zu 300 Millionen Franken zur Verfügung stehen. Nichts wissen wollte die Mehrheit von einer CO2-Abgabe auf Benzin und Diesel.

Umstritten waren auch die Regeln für Gaskraftwerke. Angesichts des geplanten Ausstiegs aus der Atomenergie entschieden sich die Räte am Ende dafür, diese nicht zu streng auszugestalten. Zwar müssen die Gaskraftwerke ihre Emissionen vollumfänglich kompensieren. Sie können dies aber zu 50 Prozent im Ausland tun, über den Kauf von Emissionszertifikaten.

(bg/sda)

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Die Erde lebt in sehr viel höheren Zeitmassstäben als wir. Auch hat sich das Klima in der kurzen Zeit in der wir Menschen existieren, schon einige Male stärker verändert als jetzt.
Was mich an der CO2 Diskussion stört, ist die einseitige Fixierung auf einen Schadstoff.
Da wird der Diesel als umweltfreundlich angepriesen, dabei schneidet er schlechter ab, zieht man die Emissionen von Stickoxiden, Schwefel und Russ in Betracht.
Richtig . . .
. . . es ist wirklich beeindruckend wie klein unsere sogenannte "Weltenzerstörung" wirkt, wenn ein echtes Naturereignis eintrifft. Ein einziger Vulkanausbruch pulverisiert beispielsweise die CO2-Bemühungen aller Industrieländer von Jahrzehnten. Vulkane, Erdbeben oder Hochwasser zeigen uns erst, wie provisorisch der Mensch auf diesem Planeten lebt. Auch ich ärgere mich über Paranoiker, die vorgeben diese Welt zu retten und dabei unser aller Leben rücksichtslos für diesen Zweck verteuern. Die so generierte Finanzkraft (und da reden wir von vielen Milliarden) wird dann für neue Kampagnen eingesetzt und schon die Kinder unserer Kinder werden möglicherweise vergessen haben, dass die Welt, so wie sie ist, immer noch fantastisch funktioniert.
Klima-Gehirnwäsche sichert Macht
Hoffentlich bricht bald mal wieder ein Vulkan in grösserem Masse aus, dann können die CO2-Gauner alle ihre wissenschaftlichen Berechnungen wieder über den Haufen werfen. Dass es sich hierbei um Betrug handelt dürfte einem normal denkenden Menschen offensichtlich sein - wer aber kann noch ein eigenständiges Denken ohne Gehirnwäsche der Medien an den Tag legen?
Wird vielleicht sogar erreicht
... da ja die nächste Rezession folgt. Und in Rezessionen brauchen die Leute ihre Autos nicht und die Industrie produziert nicht. Dann gibt's auch keinen CO2-Ausstoss. Irgendwer muss ja den sogenannten Klimaschutz bezahlen.

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