Königsfamilie durch impulsive Interventionspolitik» ersetzt
Geheimdienst warnt vor destabilisierender Rolle Saudi-Arabiens
publiziert: Mittwoch, 2. Dez 2015 / 08:30 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 2. Dez 2015 / 10:23 Uhr
Der deutsche Geheimdienst warnt vor einer destabilisierenden Rolle Saudi-Arabiens.
Der deutsche Geheimdienst warnt vor einer destabilisierenden Rolle Saudi-Arabiens.

Berlin - Der deutsche Geheimdienst (BND) warnt vor einer destabilisierenden Rolle Saudi-Arabiens in der arabischen Welt. Die «bisherige vorsichtige diplomatische Haltung» älterer Führungsmitglieder der Königsfamilie werde durch eine «impulsive Interventionspolitik»ersetzt.

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So heisst es in einer Analyse des deutschen Auslandsnachrichtendienstes. Vor allem die Rolle des neuen Verteidigungsministers und Sohns von König Salman, Mohammed bin Salman, wird vom deutschen Auslandsgeheimdienst kritisch gesehen.

Die wirtschafts -und aussenpolitische Machtkonzentration auf den saudischen Vize-Kronprinzen berge «latent die Gefahr, dass er bei dem Versuch, sich zu Lebzeiten seines Vaters in der Thronfolge zu etablieren, überreizt» heisst es weiterhin.

Mit seinem Militäreinsatz im Jemen wolle Saudi-Arabien beweisen, dass es bereit sei, beispiellose «militärische, finanzielle und politische Risiken einzugehen, um regionalpolitisch nicht ins Hintertreffen zu geraten», schreibt der BND.

Das Land beteiligt sich seit Ende März an einer internationalen Koalition zur Unterstützung der jemenitischen Regierung gegen Rebellen. In diesem Rahmen fliegt Saudi-Arabien auch Luftangriffe im Jemen.

(nir/sda)

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Der...
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Demnächst steht die Hinrichtung und anschliessende Kreuzigung von drei jungen Männern an, die zur "Tatzeit" ihres Verbrechens, der Teilnahme an einer friedlichen Demonstration, unter 18 Jahren alt waren.
Insgesamt ist die Menschenrechtslage in KSA sehr bescheiden. Friedliche Regimekritiker wie R. Badawi und Menschenrechtsaktivisten wie Waleed Abu al-Khair befinden sich ebenso in Haft wie Hunderte, wenn nicht Tausende andere.
Das alles hat "den Westen" allerdings nicht davon abgehalten, ausgerechnet KSA einen Sitz im Menschenrechtskommittee der UN zu verschaffen.
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