Geiselnahme in brasilianischem Bus unblutig beendet
publiziert: Samstag, 11. Nov 2006 / 09:46 Uhr

Rio de Janeiro - Eine Geiselnahme in einem Bus in der brasilianischen Millionenmetropole Rio de Janeiro ist nach zehn Stunden Nervenkrieg unblutig zu Ende gegangen.

In die Verhandlungen wurde auch ein Pfarrer miteinbezogen.
In die Verhandlungen wurde auch ein Pfarrer miteinbezogen.
Der bewaffnete Geiselnehmer liess am Abend auch die letzte Geisel, seine frühere Frau, frei. Danach ergab er sich der Polizei. Hintergrund der Tat war nach Polizeiangaben ein Eifersuchtsdrama.

Der Mann hatte das Fahrzeug am Morgen mit etwa 80 Passagieren in seine Gewalt gebracht. Im Verlauf stundenlanger Verhandlungen mit Polizisten, Psychologen und einem Pfarrer kamen die Passagiere nach und nach unversehrt frei.

Freigelassene Passagiere berichteten, der Täter habe seine frühere Frau, die sich ebenfalls in dem Bus befand, der Untreue bezichtigt und geschlagen. Zeitweise drohte er, sie und sich selbst umzubringen.

(ht/sda)

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