Geiselnahme und Bankraub in Nyon
publiziert: Mittwoch, 8. Jan 2003 / 20:25 Uhr

Nyon - Vier Verbrecher haben am Dienstagabend einen Bankier und seine Familie in deren Haus in Trélex VD als Geiseln festgehalten. Dann gingen sie in die Bank und leerten den Inhalt der Kassen und der Bancomate.

Nyon aus der Vogelperspektive: Die Polizei fahndet noch nach den Tätern.
Nyon aus der Vogelperspektive: Die Polizei fahndet noch nach den Tätern.
Wie hoch der gestohlene Betrag ist, konnte die Waadtländer Kantonspolizei noch nicht bekannt geben. Es dürfte sich um eine Summe von mehreren Hunderttausend Franken handeln. Laut Polizeiangaben waren die Diebe bewaffnet und maskiert. Sie sind flüchtig.

Beim festgehaltenen Mann handelt es sich um den Leiter einer Credit Suisse Filiale in Nyon VD. Die Geiselnehmer hatten ihn und fünf Mitglieder der Familie (seine Frau, die Schwiegereltern und zwei kleine Kinder) während der ganzen Nacht im Keller festgehalten. Die Opfer seien gefesselt und bedroht worden. Zu körperlicher Gewalt sei es aber nicht gekommen.

Am Mittwochmorgen fuhren die Verbrecher mit drei Geiseln im Auto des Bankiers nach Nyon. Seine Frau und zwei Kinder blieben im Haus, wurden aber weiter von einem Komplizen bewacht.

Die Geiselnehmer warteten im Inneren der Bank auf die eintreffenden Mitarbeiter. Diese mussten danach die Kassen und die zwei Bancomate öffnen. Zirka um 8.30 Uhr verschwanden die Diebe mit dem Geld, nach dem sie die rund 10 Mitarbeiter gefesselt und eingeschlossen hatten.

Laut der Polizei waren die Verbrecher gut vorbereitet und organisiert. Sie hätten französisch ohne klar erkennbaren Akzent gesprochen. Zur Ausrüstung zählten unter anderem vier Faustfeuerwaffen und ein Kalaschnikow-Gewehr. Ein grauer Renault mit französischem Kennzeichen, der in der Nähe gesichtet wurde, könnte mit dem Überfall im Zusammenhang stehen. Die Polizei hat einen Zeugenaufruf erlassen.

Bereits im Dezember, kurz vor Weihnachten, hatten zwei Unbekannte 700 000 Franken aus einer Filiale der Neuenburger Kantonalbank (BCN) in Boudry NE geraubt. Ihr Vorgehen war ähnlich. Der Filialleiter war damals von den zwei Tätern am Tag zuvor in seinem Auto überfallen und danach in der Wohnung festgehalten worden.

(rr/sda)

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