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Gelassener SC Bern
publiziert: Dienstag, 14. Sep 2004 / 16:34 Uhr

Am Freitag und Samstag startet die Nationalliga A mit einer Doppelrunde in die Saison 2004/2005. Meister Bern dürfte im Playoff-Finalisten Lugano, den ZSC Lions, dem HC Davos und dem EV Zug die ernsthaftesten Herausforderer haben.

Kommt es diese Saison wieder zum Final Bern-Lugano?
Kommt es diese Saison wieder zum Final Bern-Lugano?
Ambri-Piotta, die SCL Tigers und Genf-Servette sind als erste Anwärter für die restlichen drei Playoff-Plätze einzustufen. Einer aus dem Quartett, Kloten, Rapperswil, Lausanne und Fribourg-Gottéron, wird sich wohl dem NLB-Meister in der Ligaqualifiktion für den zwölften und letzten Platz stellen müssen.

Zu den einzelnen Teams:

Bern.
Der Titelverteidiger und elffache Meister verzeichnete die wenigsten Transfers der gesamten Zwölferliga. Der gewichtigste Abgang betrifft jenen des Centers und Overtime-Meistertorschützen Marc Weber (zurück zu Rapperswil). Nachfolger von Meistermacher Kent Ruhnke ist dessen kanadischer Landsmann Alan Haworth (44). "Dazu möchte ich mich nicht äussern", antwortete Haworth auf die Frage der "SonntagsZeitung", was er denn von Ruhnke gelernt habe. Zwischen 1989 und 1992 war Haworth als Spieler und Leaderfigur dreimal Meister mit Bern. Jetzt wird er durch Konstantin Kuraschew (zuvor Assistent in Davos) unterstützt. Laut Einschätzung der SCB-Teppichetage wird es für das Team schwieriger, den Titel zu holen, als in der vergangenen Saison, als der SCB erstmals seit sieben Jahren wieder Meister wurde.

Lugano.
Ob der NHL-erfahrene Rückkehrer, AHL-Allstar Julien Vauclair, die anfällig scheinende Abwehr des Titelanwärters stabilisieren kann? In der Offensive ist Lugano mit Hochkarätern wie Neuzugang Sébastien Reuille, Mike Maneluk, Sandy Jeannin, Ville Peltonen, Régis Fuchs oder Flavien Conne (der allerdings verletzungsbedingt frühestens im November die Saison beginnen wird) hochkarätig besetzt.

ZSC Lions.
Die Lions werden in einer Übergangssaison ihre Heimspiele vor maximal 4000 Zuschauern im Neudorf-Stadion austragen. Die Offensiv-Verstärkungen Randy Robitaille und Aggressiv-Leader Thierry Paterlini könnten in den Playoffs zu Schlüsselfiguren werden. Die Mischung mit der Sturm-und-Drang-Fraktion und den Routiniers scheint vielversprechend. Ein Titelkandidat will man eigentlich aber erst 2006 sein.

Davos.
Die finanziellen Ungereimtheiten mit entsprechenden Lohn-Reduktionen sind Vergangenheit. Nach Patrick Fischer I (vor einem Jahr zu Zug) ist mit Torhüter Lars Weibel (ebenfalls zu Zug) ein weiterer Schweizer Grossverdiener gegangen. Die "NHL-Lockout-Stars" Joe Thornton (Ka), Rick Nash (Ka) und Niklas Hagmann (Fi) werden die Stadien füllen und Davos möglicherweise bis und mit dem Spengler Cup zur "équipe à battre" machen. Spätestens mit Beendigung des Lockouts müssten sich die Davoser allerdings kurzfristig auf dem Ausländer-Markt nach drei Nachfolgern umschauen.

Zug.
Das Team ist dank Spektakelmacher Oleg Petrow, den Nationalteam-erfahrenen Weibel, Patric Della Rossa und Gian-Marco Crameri sowie "Lockout"-Stürmer Niko Kapanen erheblich verstärkt worden. Ob das von Patrick Fischer I angeführte Team dadurch aber die Playoff-Halbfinals erreicht, scheint dennoch fraglich.

Genf-Servette.
Gespannt ist man auf die Nordamerika-Rückkehr von Goran Bezina, dem härtesten Verteidiger und Stürmer in Personalunion mit Schweizer Pass. Viel wird von Ex-Nationaltorhüter Reto Pavoni abhängen. Ein erneuter Vorstoss in die Playoff-Halbfinals würde überraschen, obschon für 2006 angeblich die Qualifikation für den Playoff-Final angestrebt wird.

Ambri-Piotta.
Das Stehaufmännchen-Dorfteam der NLA. In den letzten Jahren trotz permanentem Aderlass bis auf eine Ausnahme immer in den Playoffs. Vor ein paar Jahren als Continentalcup- und Supercup-Gewinner gar die inoffizielle Nummer 1 Europas und 1999 auch NLA-Playoff-Finalist. Mit den physisch starken Stürmern und Vorkämpfern Alain Demuth und Mattia Baldi kehren zwei Spieler zurück, die in der Leventina gross wurden und dort auf ihrem bisherigen Bestniveau spielten. Auch Verteidiger-Stütze Tiziano Gianini kehrte zurück. Diesmal scheint Ambri auch gemessen am Testspiel-Barometer sogar eher stärker als in der letzte Saison. Allerdings ist davon auszugehen, dass dem kanadischen Sturmduo Hnat Domenichelli und Jean-Guy Trudel die Torproduktion nicht mehr ganz so leicht fallen wird. Und schliesslich sind mit Loïc Burkhalter und Witali Lachmatow die beiden besten Schweizer Skorer gegangen.

SCL Tigers.
Jim Koleff hat sich von seiner letzten Krebs-Erkrankung erholt und steht wieder an der Bande. Er krempelte das Team erneut um. Auf dem Papier ist Langnau nochmals deutlich stärker als in der letzten Saison. Mit Burkhalter und Lachmatow, Waleri Schirjajew, Patrick Sutter und Mark Ouimet kamen durchwegs überdurchschnittliche NLA-Spieler mit Schweizer Pass. Und mit dem Kanadier Corey Hirsch hat ein kanadischer Goalie das Potenzial zur Liga-Attraktion. Ein Playoff-Platz sollte diesmal zu schaffen sein.

Fribourg-Gottéron.
Laut Direktor Roland von Mentlen wird Gottéron in drei Jahren zu den Top 6 der Liga bezüglich Finanzkraft gehören. Aktuell aber ist der Sparkurs, in dem selbst ein Temporär-Engagement des verlorenen Sohnes David Aebischer nicht drin lag. Dafür gilt der von Djurgarden gekommene Slowake Richard Lintner als einer der besten Verteidiger ausserhalb der NHL. Ein Playoff-Platz scheint aber erneut zu hoch gegriffen. Der Abstand zum Romandie-Rivalen Genf-Servette sollte sich immerhin verringern.

Lausanne.
Eine Wundertüte. Zwischen Playoff-Platz und dem letzten Rang scheint alles möglich. Falls Aebischer nicht in Davos oder gar Lugano, sondern in Lausanne unterschreiben sollte, wäre Ersteres durchaus realistisch. Die Begeisterungsfähigkeit im Umfeld des Klubs wäre vorhanden. Doch die Professionalität von Team und Management kann nicht immer ganz Schritt halten.

Kloten Flyers.
Mit Teamleader Martin Plüss verloren die Flyers ihren Vorzeige-Internationalen. In der wohl letzten Kloten-Saison von Trainer Wladimir Jursinow geht es um die Rehabilitierung der letzten Spielzeit, in der man die Playoffs verpasste. Doch selbst mit besseren Ausländern und neuem Nordamerika-Kurs mit AHL-Rückkehrer Timo Helbling sowie den Kanadiern Steve Guolla, Domenico Pittis und Jame Pollock dürften die Plaoyouts unvermeidlich bleiben.

Rapperswil-Jona.
Center Marc Weber und Patrick Fischer II, Goalie Michael Tobler, Stürmer Deny Bärtschi sowie die Finnen Mikko Eloranta und Marko Tuulola sind die neuen Hoffnungsträger. Insgesamt mehr Substanz, aber immer noch zu wenig für eine Playoff-Rang.

(kst/sda)

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