Geldwäscherei-Gelder an den Kanton Waadt
publiziert: Mittwoch, 20. Dez 2006 / 19:07 Uhr

Lausanne - Eine gross angelegte Geldwäscherei-Untersuchung ist in Lausanne abgeschlossen worden. Rund 3,34 Millionen Franken aus dem Handel mit für die USA bestimmtem Kokain aus Kolumbien wurden konfisziert. Das Geld geht an den Kanton Waadt.

Das Geld stammt aus Kokain-Handel.
Das Geld stammt aus Kokain-Handel.
Die Dealer hatten ein Teil ihrer Einnahmen auf verschiedenen Nummernkonten bei einem Bankinstitut in Lausanne deponiert, wie der Untersuchungsrichter in einem Communiqué bekannt gab.

Begonnen hatten die Untersuchungen 1994 im Zuge eines Rechtshilfegesuchs der amerikanischen Behörden. Im September 2000 wurde das Vermögen eines der Protagonisten der Affäre beschlagnahmt. Der US-Amerikaner war in den USA zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Die Waadtländer Behörden hatten eine Verbindung der Drogengeschäfte mit den Geldern auf der Lausanner Bank nachweisen können. Die Untersuchung führte zum auf der gleichen Bank deponierten Vermögen eines zweiten US-Amerikaners. Dieser operierte als Mittelsmann des Dealers.

Strohmann in der Schweiz tätig gewesen

Zu guter Letzt wurden Anfang Dezember dieses Jahres die Gelder eines dritten Mitglieds des Drogenrings beschlagnahmt, auch er Bürger der USA. Der Mann hatte zur Geldwäscherei fiktiv sein Erbe an ein Familienmitglied übertragen.

Dieser Strohmann soll der einzige Protagonist der Drogenaffäre gewesen sein, der auf Schweizer Boden gehandelt hatte. Er wurde deshalb in Lausanne angeklagt.

Den anderen wurde in den USA der Prozess gemacht. Das Lausanner Bankinstitut hat sich gemäss Untersuchungsrichter nichts zuschulden kommen lassen.

(rr/sda)

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