Gelegenheit für ein zweites «Break»
publiziert: Mittwoch, 10. Jan 2007 / 00:01 Uhr

Die Schweizer Handball-Nationalmannschaft ist mit zwei nicht unbedingt erwarteten Siegen gegen die Türkei optimal in die Vorqualifikation für die EM 2008 in Norwegen gestartet. Heute Abend (20.00 Uhr) bietet sich dem Team von Trainer Dragan Djukic in Brixen gegen Italien die Gelegenheit für ein zweites «Break».

Das Team von Trainer Dragan Djukic ist zuversichtlich.
Das Team von Trainer Dragan Djukic ist zuversichtlich.
Im Normalfall genügen der SHV-Auswahl zwei Heimerfolge gegen Italien und Litauen, um sich als Erste oder Zweite in der Gruppe für das EM-Playoff im Juni zu qualifizieren. Mit Rang 1 wäre die Chance allerdings grösser, dannzumal einen Gegner zugelost zu erhalten, der sich in Reichweite befindet.

In Brixen, das im Eisacktal im Südtirol liegt und die älteste Stadt Gesamttirols ist, wird es alles andere als einfach. Die Italiener setzten sich am vergangenen Samstag gegen die von vielen als Favoriten der Gruppe 5 bezeichneten Litauer daheim 35:29 durch, nachdem sie auswärts 28:32 verloren hatten.

Erschwerend kommt für den gewieften Taktiker Dragan Djukic hinzu, dass ihm neben Allrounder Benjamin Echaud (Knie) mit Shooter Thomas Gautschi eine weitere Teamstütze nicht zur Verfügung steht.

Der Santander-Professional, der neben Captain Iwan Ursic und Torhüter Antoine Ebinger als Einziger aus dem aktuellen Kader über 100 Länderspiele absolviert hat, zog sich am Sonntag in der Türkei einen Bruch des ersten Mittelhandknochens zu und muss mindestens sechs Wochen pausieren.

Montagmorgen um 3.00 Uhr Tagwache

Zudem haben die Schweizer im Gegensatz zu den Südeuropäern Reisestrapazen hinter sich. Für die SHV-Auswahl war am Montagmorgen um 3.00 Uhr Tagwache. Dann flog sie von Adana via Istanbul zurück nach Zürich, um am Flughafen gleich in den Bus Richtung Innsbruck zu steigen.

Nach dem Mittagessen in einer Raststätte kam sie um 15.30 Uhr an, zweieinhalb Stunden später stand ein lockeres Training im Programm. Neben koordinativen Übungen und ein paar Schüssen wurde grösstenteils Basketball gespielt.

Es sei darum gegangen, etwas auf andere Gedanken zu kommen, begründete Djukic. Am Dienstagmorgen führte die Reise weiter nach Brixen, wo die Schweizer zwei weitere Übungseinheiten bestritten. «Der Spielplan ist eine Frechheit», sagte Ursic. «Ich weiss nicht, wieso wir die sechs Partien in drei Wochen bestreiten müssen.»

Die Bilanz der Schweiz gegen Italien ist mit sieben Siegen und einem Unentschieden in zehn Spielen positiv. Das letzte Duell am 6. Oktober 1996 in der WM-Qualifikation ging allerdings 21:23 verloren. Das Heimspiel vier Tage zuvor hatte die SHV-Auswahl 22:20 gewonnen.

(von Sascha Fey/Si)

 
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