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Gelockerte Vorschriften für Alkoholika-Werbespots
publiziert: Freitag, 4. Dez 2009 / 21:33 Uhr / aktualisiert: Freitag, 4. Dez 2009 / 22:52 Uhr

Bern - Am 1. Februar werden die Vorschriften für Werbespots für Alkoholika gelockert. Der Bundesrat hat entschieden, das revidierte Radio- und Fernsehgesetz auf dieses Datum in Kraft zu setzen. Die Schweiz kann deshalb von EU-Filmförderungsgeldern profitieren.

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Am 1. Februar werden die Vorschriften für Werbespots für Alkoholika gelockert. (Symbolbild)
Am 1. Februar werden die Vorschriften für Werbespots für Alkoholika gelockert. (Symbolbild)
2 Meldungen im Zusammenhang
Zurzeit ist die Werbung für Bier und Wein auf SRG-Sendern sowie in Schweizer-Werbefenstern von ausländischen Fernsehanbietern - wie etwa SAT 1 - verboten. Hingegen dürfen lokale Fernsehsender und Privatradios für diese leichten Alkoholika Werbung machen.

Diese Vorschriften widersprachen der EU-Fernsehrichtlinie. Diese muss die Schweiz respektieren, wenn sie Beiträge der EU für das Filmwesen beziehen will. Mit dem MEDIA-Abkommen, das der Bundesrat ratifizierte, kann die Schweiz bis ins Jahr 2013 von der EU-Filmförderung profitieren.

Das Abkommen über die Schweizer MEDIA-Teilnahme wird seit September 2007 provisorisch angewendet. Die Schweiz leistet damit einen Beitrag von insgesamt 41 Millionen Franken. Politische und religiöse Werbung sowie Spots für Spirituosen und Mischgetränke bleiben verboten.

Teilnahme am EU-Filmförderungsprogramm MEDIA

Schweizer Filmschaffende erhalten mit MEDIA leichteren Zugang zu Aus- und Weiterbildungsprogrammen der EU, und sie können ein internationales Netzwerk nutzen. Rund 40 Kinos in 17 Städten und 14 Verleihfirmen erhalten laut dem Bundesamt für Kultur (BAK) Beiträge für die Programmierung und den Vertrieb europäischer Filme.

Das Parlament hiess sowohl die Liberalisierung bei der Werbung als auch die Teilnahme am EU-Filmförderungsprogramm MEDIA gut. Voraussetzung für das Inkrafttreten des revidierten Radio- und Fernsehgesetzes (RTVG) ist, dass kein Referendum lanciert wird. Die Frist endet am 14. Januar; über Referenden ist nichts bekannt.

(smw/sda)

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Lieber Solaris
Man sagte nicht nein, es hatte dort den höchsten Neinstimmenanteil.

Ich weiss, das sich die Rätoromanen untereinander nicht verstehen.

Über zehn Jahre nach der Abstimmung wissen die noch immer nicht ob sie die Kunstsprache wollen oder eines ihrer fünf Idiome.
Ja Solaris
Aber Wollisärditsch ist die beste Voraussetzung für eine Job beim SF. Da braucht man ja schon fast überall Untertitel. Alle mal hinhören!
Aber sicher ;)
Zynismus mag ich, man kennt mich so ;)
allerdings wundert mich nicht im geringsten, dass man dazu im bündnerland nein sagte! Stimmen sie mal in der deutschschweiz darüber ab, ob alle Dialekte vereinheitlicht und durch einen "Durchschnitts"Dialekt ersetzt werden... Ich kenne die Antwort auch ohne Abstimmung! Die lokalen bündnerdialekte sind so unterschiedlich wie züridüdsch und wollisärditsch!
SF DRS Radio DRS
Ich bin in etwa Ihrer Meinung.

Eine Werbepause in einem Film wo 90 Minuten dauert, finde ich nicht so schlimm.

Hingegen bei einem Beitrag von 60 Minuten oder weniger schon.
Hey Solaris
Seitwann sind Sie so zynisch wie ich?

Ich bin nicht dafür, dass der TSI oder die TSR abgeschafft werden!

Von wegen Rumantsch Latin. Als über diese Sprache abgestimmt wurde, hatte es in Graubünden die meisten Neinstimmen.

Ja hiess pro Rumantsch Latin und nein war gegen Rumantsch Latin.
Mittelweg
Die Sprachvielfalt in unserem Land und deren Pflege ist wichtig. Nicht aber Luxus-Kantönligeist.

Nein, ich finde neben den Lokal TVs reicht jeweils ein Sender pro Sprachgruppe, plus SF2 für das ganze Land für Live-Events mit Kommentatoren in den Sprachgruppen. Es spricht auch nichts dagegen, dass zum Beispiel SFInfo die Tagesschau der drei Sprachen wiederholt.

Man beachte bitte auch mal wie viele Frequenzen DRS auf dem Radio zupflastert, obwohl die Landschaft mit DAB ändern wird.

Dass in der Schweiz rund CHF 400 pro Jahr bezahlt werden und noch Unterbrecherwerbung in Spielfimen gezeigt wird, ist eigentlich eine totale Frechheit. Die deutschen Rechtlichen dürfen nach 20 Uhr nicht mehr werben und das ist fair.

Die SRG kann nicht alles haben. Wenn sie den Gebührentopf plus freie Werbung will, dann muss der Topf auch fair auf alle Stationen aufgeteilt werden. Nicht diese Alibiübung an die Privatstationen.

Die Gebühren sind nicht zu niedrig und das Werbeproblem des SF liegt primär darin, dass die Schweiz mit der Zulassung von Werbefenstern auf den Privaten aus Deutschland einen grossen Fehler gemacht hat.
Abschaffen?
Stimmt jorian! Wieso ist noch niemand auf die Idee gekommen, dass man das französisch- und italienischsprachige Radio und tv gleich abschaffen könnte? Rumantsch sowieso! Dann könnten wir schweizweit Deutschschweizer Radio und tv ausstrahlen, würden damit effizient jede Menge Kosten und damit Gebühren sparen und diese lästigen "fremdsprachigen" Minderheiten würden endlich eine anständige Sprache lernen! Kosteneffizienz ist wirklich das allerwichtigste Kriterium! Geiz ist geil Leute!
Werbung
Ich höre praktisch nur DRS 1! Ich kann mir aber vorstellen, dass es Zeitfenster für Werbung gibt. Die Gebühren finde ich schon hoch genug.

Das Programm vom Radio ist O.K.. Das SF DRS ist hingegen zu gross. Es gibt ja wohl kein anderes so kleines Land wie die CH wo 7 staatliche Programme hat.

SF1, SF2, SFinfo, TSR1, TSR2, TSI1 und TSI2.
Hoffentlich gar nicht!
Ich brauche nämlich nicht diese dauerberieselung von dämlicher Werbung, wie sie auf privaten Sendern üblich ist! Außerdem ist der wirtschaftliche nutzen für den Werber von nicht zielgerichteter Werbung sehr umstritten bis erwiesen nicht vorhanden!
Also lieber ein paar interessante beiträge, höhrspiele oder Musik mehr während der Sendezeit als Werbung für alles unmögliche! Mit deswegen schätze ich Schweizer Radio und tv DRS sehr!
Werbeverbot
Wann wird endlich das veraltete Werbeverbot für Radio DRS abgeschafft?
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