Gemälde von Félix Vallotton für 1,7 Millionen versteigert
publiziert: Freitag, 8. Dez 2000 / 10:53 Uhr

Zürich - Bei einer Auktion in Zürich hat ein Gemälde des Schweizer Künstlers Félix Vallotton aus dem Jahre 1911 den Rekordpreis von 1,65 Millionen Franken erzielt. Insgesamt brachte die Auktion vom Donnerstagabend 8,5 Millionen Franken.

Das Vallotton-Gemälde «Coucher de soleil jaune et vert» erzielte einen Preis, der rund ein Viertel über dem Schätzwert lag. Es ging an einen Schweizer Sammler, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte.

Auch andere Gemälde von Vallotton erzielten Preise, die deutlich über dem Schätzpreis lagen. «Chapeau Noir a Pompons» brachte bei geschätzten 25 000 bis 35 000 Franken einen Erlös von 82 600 Franken. «La Paysage à Avallon» verdoppelte den Schätzpreis auf 424 800 Franken und auch «Arbre Fleuri» aus dem Jahre 1921 erzielte mit 354 000 Franken fast den doppelten Schätzpreis.

Ein Schweizer Privatkäufer sicherte sich das Hodler-Gemälde «Der Niesen vom Gwatt aus» von 1882 für 507 400 Franken (Schätzung 250 000 bis 350 000 Franken). Auch zwei Ölgemälde von Giovanni Giacometti, «Pascoli Invernali» und «Giorno di Neve» erreichten mit je über 400 000 Franken massiv höhere Preis als erwartet.

Wachsendes Interesse an Schweizer Kunst

Gut im Rennen waren laut Sotheby's auch die insgesamt 17 Werke des Berlinger Naivmalers Adolf Dietrich. Die Bilder erzielten insgesamt 1,3 Millionen Franken, darunter die «Unterseelandschaft im Winter» für 377 600 Franken. Die Auktion bestätigt laut dem Auktionshaus nicht nur das internationale Interesse an Schweizer Kunst, sondern sei auch Beleg für die anhaltende Stabilität des Makrtes.

Ein noch nie dagewesenes Ergebnis von insgesamt knapp 14,6 Millionen Franken hatte das Auktionshaus Christie's am Dienstagabend ebenfalls in Zürich für Werke von Schweizer Künstlern erzielt. Auch hier übertrafen die erzielten Preise die Schätzwerte meist massiv. Die Preise für internationale Kunst seien zurzeit derart extrem, dass viele Sammler auf Schweizer Werke auswichen, wurde das Rekordergebnis begründet.

(la/sda)

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