Gemeinsame Haltung der Vetomächte
publiziert: Donnerstag, 1. Jun 2006 / 23:03 Uhr

Washington - Die Aussenminister der Vetomächte des Sicherheitsrats und Deutschlands haben sich in Wien auf eine gemeinsame Haltung im Atomstreit mit dem Iran verständigt.

Die neue britische Aussenministerin Margaret Beckett gab die neuen Ergebnisse bekannt.
Die neue britische Aussenministerin Margaret Beckett gab die neuen Ergebnisse bekannt.
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Das gab die neue britische Aussenministerin Margaret Beckett bekannt. Die sechs Länder wollen Teheran demnach eine Reihe von Anreizen für die Aufgabe der Urananreicherung in Aussicht stellen. Sollte der Iran nicht darauf eingehen, drohen ihm Strafmassnahmen.

Details des Pakets sollen zunächst dem Iran übermittelt werden, hiess es aus Verhandlungskeisen. Erst danach werde die Öffentlichkeit informiert.

Der Iran hatte zuvor verhalten auf ein Gesprächsangebot der USA zur Beilegung des Atomstreits reagiert. Teheran signalisierte, man begrüsse zwar direkte Verhandlungen, aber nicht zum Preis, den Washington fordere.

Bedingungen der USA

Die USA hatten ihr Gesprächsangebot vom Mittwoch an die Bedingung geknüpft, dass der Iran seine Urananreicherung aussetzt. Die Technik kann auch zum Bau von Atomwaffen genutzt werden und steht deswegen im Zentrum der Debatte.

US-Präsident George W. Bush hatte nach der zögerlichen Reaktion des Iran zu verstehen gegeben, dass er noch immer auf ein Einlenken Teherans hoffe. Sollte der Iran die Urananreicherung aber nicht nachweisbar suspendieren, dann werde es eine effektive Antwort der internationalen Gemeinschaft geben.

(fest/sda)

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