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Gemeinsamer Konsens
publiziert: Mittwoch, 27. Okt 2010 / 20:03 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 27. Okt 2010 / 20:18 Uhr
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Das Christentum ist ein Teil der Schweizerischen Identität, ein Wesensmerkmal der Schweiz.
Das Christentum ist ein Teil der Schweizerischen Identität, ein Wesensmerkmal der Schweiz.

Das Thema der Woche ist der Kruzifixstreit in Luzern und Wallis: Wie säkular soll der Schweizer Staat sein? Heute der Beitrag von Simon Overbeck, Präsident Junge CVP Schweiz.

5 Meldungen im Zusammenhang

Die Schweizer Bundesverfassung ist nicht nur die grundlegende Rechtsgrundlage unseres Staates, sie hält auch den Grundkonsens der Schweiz und ihre zentralen Wesensmerkmale fest.

Zur Erinnerung: Die Schweiz ist kein Nationalstaat, indem ein Volk mit einer Sprache und einer gemeinsamen Kultur und Geschichte prägend sind, sondern eine Willensnation. Die Schweiz existiert, weil ihre Bürgerinnen und Bürger unter dem in der Verfassung festgeschriebenen gemeinsamen Konsens zusammenleben wollen.

Was aber sind die Werte, die die Schweiz zusammenhalten? Glaubt man der Verfassung, sind dies nicht nur, aber sehr wesentlich Werte, die ohne Christentum nicht denkbar wären. Beispielsweise die unumschränkte Achtung der Menschenwürde oder die Rechtsgleichheit. Das Christentum ist ein Teil unserer Schweizerischen Identität, ja es ist ein Wesensmerkmal der Schweiz.

In einem demokratischen Land wie der Schweiz steht es jeder und jedem frei sich zu bemühen um das zu ändern. Wenn jemand dies tun will, dann möge er dies aber bitte nicht mit Scheindebatten über irgendwelche Kreuze oder andere religiöse Symbole tun, sondern per Volksinitiative zwecks Verfassungsänderung zur Abschaffung aller christlichen Bezugspunkte in der Verfassung. So lange unser Staatswesen, angefangen bei der Präambel der Bundesverfassung bis zu den gesetzlichen Feiertagen, aber so klar auf christlichen Grundlagen beruht, so lange müssen auch religiöse Symbole ihren Platz haben.

(Simon Oberbeck /news.ch)

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