Überwiegend bei Europäern gefunden
Gen fürs Ergrauen identifiziert
publiziert: Dienstag, 1. Mrz 2016 / 23:35 Uhr / aktualisiert: Dienstag, 1. Mrz 2016 / 23:57 Uhr
Genveränderungen könnten das Ergrauen bremsen und so die Farbe der Haare länger erhalten.
Genveränderungen könnten das Ergrauen bremsen und so die Farbe der Haare länger erhalten.

Paris - Stress, Rauchen, Alkohol - oder Vitaminmangel? All das wird im Volksmund als Grund für ein frühzeitiges Ergrauen genannt, doch der wahre Grund liegt offenbar im Erbgut: Forscher haben das Gen IRF4 als Schuldigen ausgemacht.

Das geht aus einer am Dienstag im Fachmagazin «Nature Communications» veröffentlichten Studie hervor. «Wir haben eine Genvariation (Allel) identifiziert, die zu grauen Haaren veranlagt», sagte Co-Autor Kaustubh Adhikari vom Londoner University College der Nachrichtenagentur AFP. Gene, die für Haarausfall und die Haarfarbe sorgen, waren schon früher bekannt. «Zum ersten Mal ist nun ein Gen identifiziert, das die Alterung von Haaren beeinflusst.»

Die Forscher untersuchten die DNA von mehr als 6000 Menschen. Das Grauhaar-Gen wurde überwiegend bei Europäern gefunden. Beim kaukasischen Typ zeigten sich im Schnitt schon mit 35 Jahren die ersten grauen Haare, beim asiatischen Typ beginne des Ergrauen fünf, beim afrikanischen Typ zehn Jahre später, sagte der Wissenschaftler.

Zu verstehen, wie das Gen IRF4 funktioniere, könne ein Eingreifen in den Prozess ermöglichen, prognostiziert Adhikari. Genveränderungen könnten das Ergrauen bremsen und so die Farbenpracht der Haare länger erhalten.

 

(fest/sda)

?
Facebook
SMS
SMS
0
Forum
.
Digitaler Strukturwandel  Nach über 16 Jahren hat sich news.ch entschlossen, den Titel in seiner jetzigen Form einzustellen. Damit endet eine Ära medialer Pionierarbeit. mehr lesen 21
-
Publinews Papiliorama  Tauchen Sie ein in die faszinierende Welt der Tiere und Pflanzen: erleben Sie das bunte Ballett der exotischen Schmetterlinge, welche frei um Sie herumfliegen, die bizzaren Kreaturen der Nacht, die Regenbogentukane und einheimischen Schmetterlinge, die Gliederfüsser mit ihren aussergewöhnlichen Formen und die Wollschweine, welche sich als Landschaftsgärtner betätigen. Das Papiliorama in Kerzers nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise. mehr lesen  
Medizinische Forschung  Bern - Das Inselspital nimmt mit der ... mehr lesen
Das Berner Inselspital stellt die Proben für mehrere Forschungsprojekte und einem grösseren Forscherkreis zur Verfügung.
Wegen Zika - Acht Wochen nur geschützt  Genf - Touristen sollen nach ihrer Heimreise aus Zika-Gebieten mindestens acht Wochen auf ungeschützten Sex verzichten. Das riet die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag. mehr lesen  
Die Knochendichte eines Frühchens ist geringer.
Erhöhtes Osteoporose-Risiko  Trondheim - In den letzten Wochen der Schwangerschaft gehört die Weitergabe von Kalzium an den Fötus ... mehr lesen  
Titel Forum Teaser
 
Stellenmarkt.ch
Kreditrechner
Wunschkredit in CHF
wetter.ch
Heute Sa So
Zürich 6°C 7°C bewölkt, etwas Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Basel 6°C 9°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
St. Gallen 2°C 4°C Schneeregenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Bern 5°C 6°C Wolkenfelder, kaum Regenleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Luzern 5°C 6°C trüb und nassleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Genf 8°C 8°C wechselnd bewölktleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig freundlich
Lugano 7°C 14°C recht sonnigleicht bewölkt, ueberwiegend sonnig recht sonnig recht sonnig
mehr Wetter von über 8 Millionen Orten