Genesis-Absturz wegen Installationsfehler
publiziert: Freitag, 15. Okt 2004 / 18:31 Uhr

Washington - Der falsche Einbau eines Instruments hat wahrscheinlich zum Absturz der Genesis-Raumkapsel im September geführt. Das ist das vorläufige Ergebnis von Untersuchungen eines Expertenteams der Weltraumbehörde NASA, wie US-Medien berichteten.

Genesis war mit voller Wucht auf den Boden geprallt.
Genesis war mit voller Wucht auf den Boden geprallt.
Danach war das Gerät zur Berechnung der Bremsgeschwindigkeit von Genesis mit Sonnenstaubteilchen an Bord falsch herum installiert. Die NASA selbst sprach in einer offiziellen Mitteilung lediglich von einem Fehler im Design und betonte, dass es sich um ein vorläufiges Untersuchungsergebnis handle und noch andere Faktoren bei dem Absturz eine Rolle gespielt haben könnten.

Genesis hatte fast drei Jahre lang wissenschaftlich unschätzbar kostbare Sonnenwindproben eingefangen und war auf dem Rückweg von der Mission zur Erde im US-Staat Utah mit voller Wucht auf den Boden geprallt, nachdem sich die Bremsfallschirme nicht geöffnet hatten.

Nach NASA-Angaben konnte aber entgegen ersten Befürchtungen ein wesentlicher Teil der Proben aus den Wrackteilen gerettet werden. Die Los Angeles Times zitierte den Leiter des Untersuchungsteams, Michael Ryschkewitsch, mit den Worten, der Installationsfehler sei bei Tests nicht entdeckt worden.

Es habe sich um einen so genannten Schwerkraft-Schalter gehandelt, der wegen des falschen Einbaus die Geschwindigkeit nach dem Eintritt in die Erdatmosphäre nicht erfassen und damit die Entfaltung der Fallschirme nicht auslösen konnte.

(bert/sda)

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