Genfer Kampagne mit Schafen für Toleranz
publiziert: Mittwoch, 28. Nov 2007 / 20:44 Uhr / aktualisiert: Mittwoch, 28. Nov 2007 / 21:03 Uhr

Genf - Die Genfer Stadtregierung hat als Anwort auf die SVP-Plakatkampagne mit schwarzen Schafen eine eigene Kampagne mit farbigen Schafen gestartet. Sie sieht die Aktion als Statement für Vielfalt, Toleranz und Solidarität.

Die SVP-Plakate sorgten in Genf für Empörung.
Die SVP-Plakate sorgten in Genf für Empörung.
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Je 100 Plakate der Zeichner Wazem und Albertine sollen bis am 12. Dezember das Strassenbild von Genf und Umgebung prägen. Sie sind das Resultat eines Wettbewerbs, den die Stadtregierung angesichts der SVP-Kampagne für die Initiative zur «Ausschaffung krimineller Ausländer» letzten August gestartet hatte.

Damals hatte die Regierung die SVP-Plakate heftig kritisiert. Gerade das internationale Genf habe sich über dem fremdenfeindlichen Inhalt der Kampagne empört.

Exotische Vornamen

Das eine Genfer Plakat zeigt 23 farbige Schafe mit exotischen Vornamen. Jedes von ihnen repräsentiert einen Schweizer Kanton. Auf dem zweiten Plakat befindet sich ein kleines weisses verängstigtes Schaf auf einem weiten leeren Feld.

Die Kampagne kostet rund 10'000 Franken. Soviel kostete die Produktion der Plakate. Die Plakatierung selber ist gratis, weil die Plakate nur an Stellen hängen werden, die für die Stadt reserviert sind.

«Geld hinausgeworfen»

«Es ist Genf freigestellt, Geld zum Fenster hinauszuwerfen», kommentierte der Sprecher der SVP-Schweiz, Roman Jäggi, das Genfer Vorgehen. Er sei jedoch überrascht über diese Kampagne, die für die Bedürfnisse der Bewohner Genfs keinen Nutzen bringe.

(ht/sda)

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