Genfer Polizei räumt Lagerplätze
publiziert: Freitag, 16. Nov 2007 / 12:37 Uhr

Genf - Die Genfer Polizei hat Lagerplätze von Fahrenden geräumt. Dutzende von Roma wurden vom Sozialdienst der Stadt in Empfang genommen.

Die Polizei führte auch Personenkontrollen durch. (Archivbild)
Die Polizei führte auch Personenkontrollen durch. (Archivbild)
Plan ist ein unabhängiges Hilfswerk, das sich weltweit für benachteiligte Kinder und deren Familien stark macht.
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Die Operation spielte sich in den frühen Morgenstunden ab.

Die Stadtbehörde räumte die behelfsmässigen Unterkünfte weg und nahm Personenkontrollen vor, wie ein Polizeisprecher sagte.

Die Fahrenden hatten sich in Lagerplätzen unter der «Pont des Acacias» und der «Passerelle des Vernets» eingerichtet.

Bis zu 200 Roma in Genf

Für die Roma wurden zwei Notunterkünfte bereitgestellt. Die Frauen sind in Carouge einquartiert, während die Männer im Eaux-Vives-Quartier übernachten können.

Der Aufenthalt ist aber generell auf zehn Tage beschränkt. Danach müssen die Leute selber für eine dauerhaftere Lösung besorgt sein - oder sich aus dem Staub machen.

Die Stadt Genf stellte Anfang Woche einen Plan vor, wie sie die Anziehungskraft von Genf für Fahrende - in der Mehrheit Roma aus Rumänien - senken will. Nach Schätzungen weilen 150 bis 200 Roma in der Rhonestadt.

(rr/sda)

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