Gentechnisch veränderte Pflanzen: Risiko schwer abzuschätzen
publiziert: Dienstag, 17. Jun 2008 / 13:34 Uhr

Bern - Wer in der Schweiz dereinst gentechnisch veränderte Pflanzen anbauen will, muss nachweisen, dass diese der Umwelt nicht schaden. Der Bund entscheidet und überwacht die Auswirkungen. Eine schwierige Aufgabe, wie neue Forschungsresultate zeigen.

Ein anwendbares Kriterium für die Beurteilung von «Umweltschaden» stehe nicht zur Verfügung, so die Forscher.
Ein anwendbares Kriterium für die Beurteilung von «Umweltschaden» stehe nicht zur Verfügung, so die Forscher.
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Im Rahmen eines Forschungsprogramms des Bundesamtes für Umwelt haben Wissenschafter Auswirkungen von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) auf die Umwelt untersucht. Zugleich befassten sie sich mit der Frage, wie solche Auswirkungen überhaupt zu erfassen sind.

Die Resultate des Programms mit acht wissenschaftlichen Projekten wurden an einer Tagung in Bern vorgestellt. Auf den ersten Blick scheinen sie beruhigend: Die Forscher konnten keine negativen Auswirkungen von GVO auf Wildbienen, Würmer, Schnecken oder Fliegenlarven feststellen.

Die Erkenntnisse einer weiteren Forschergruppe, die sich mit den Schwierigkeiten eines Nachweises von negativen Auswirkungen befasst hat, relativeren diese Resultate allerdings. Ein anwendbares Kriterium für die Beurteilung von «Umweltschaden» stehe nicht zur Verfügung, halten die Forscher fest.

Erst 2010 Anbau erlaubt

Um Veränderungen aufzuzeigen, müssten geeignete Indikatoren ausgewählt werden. Dies sei aber schwierig, weil die meisten biologischen Indikatoren einer hohen Variabilität unterlägen. Hinzu komme, dass manche Auswirkungen erst nach sehr langer Zeit sichtbar würden. Das Fehlen von soliden Daten erschwert in jedem Fall das Abschätzen der Risiken.

Bis 2010 dürfen in der Schweiz keine gentechnisch veränderten Pflanzen landwirtschaftlich angebaut werden. Bewilligt werden können Freisetzungen zu Forschungszwecken. Dies hat das Stimmvolk beschlossen. Nach Ablauf des Moratoriums ist der Anbau möglich, wenn die Behörden die Zulassung erteilen.

(fest/sda)

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