Genug Unterschriften für die Stopp-Offroader-Initiative
publiziert: Sonntag, 6. Jul 2008 / 16:07 Uhr

Bern - Die Stopp-Offroader-Initiative der Jungen Grünen ist aller Wahrscheinlichkeit nach zustande gekommen: Bis heute wurden über 130'000 Unterschriften gesammelt. Weitere treffen laut dem Zürcher Nationalrat Bastien Girod laufend ein.

Die Stopp-Offroader-Initiative der Jungen Grünen ist wahrscheinlich zustande gekommen.
Die Stopp-Offroader-Initiative der Jungen Grünen ist wahrscheinlich zustande gekommen.
5 Meldungen im Zusammenhang
Girod, der dem Initiativkomitee angehört, bestätigte auf Anfrage eine entsprechende Meldung der «NZZ am Sonntag». Aufgrund der Zahl von 130'000 Unterschriften gehe man davon, dass die notwendige Zahl von 100'000 beglaubigten Unterschriften zustande komme, sagte er.

Die Sammelfrist für die Volksinitiative «für menschenfreundlichere Fahrzeuge», läuft am 27. August ab. Sie nimmt in erster Linie die grossen und starken Geländefahrzeuge, die so genannten Offroader, ins Visier.

Der Bund soll laut Initiative Vorschriften zur Reduktion der negativen Auswirkungen von Motorfahrzeugen, insbesondere der Unfallfolgen und der Umweltbelastung durch Personenwagen erlassen. Motorfahrzeuge mit übermässigem Ausstoss schädlicher Emissionen wären künftig nicht mehr zugelassen.

Verbieten will die Initiative auch Motorfahrzeuge, die Velofahrer, Fussgänger oder andere Verkehrsteilnehmer übermässig gefährden. Der Bundesrat soll für die einzelnen Fahrzeugkategorien Grenzwerte und Vorschriften erlassen und diese regelmässig dem neuesten Stand anpassen.

Bereits zugelassene Fahrzeuge der vom Verbot betroffenen Kategorien dürften weiterhin verkehren. Für Personenwagen soll aber eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h gelten. Überdies könnte der Bundesrat weiterhin Offroader und ähnliche Autos zulassen, wo diese für bestimmte Einsatzzwecke unabdingbar sind.

(smw/sda)

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Derzeit ist jedes zehnte verkaufte Neufahrzeug ein Offroader.
Auf hohem Ross
wenn ich die "Killer-Mütter" auf ihrem hohen Ross in diesen dicken Autos sehe, fahre ich lieber rechts ran und warte, bis die weg sind....
Bevormundung
Das gleiche Theater nun auch bei den Offroadfahrern... zuerst die Raucher, dann die Offroadfahrer was kommt wohl als Nächstes?

Papa Staat täte gut daran, sich nicht ständig in unsere Angelegenheiten zu mischen...
schliesslich zahlen wir deren Lohn mit unseren Steuern...

Jeder muss es schliesslich selber wissen, ob er einen Offroader fahren will oder ?
Und als nächstes?
bezi2000, Sie sind also der Meinung, alles Lästige und Gefährliche verbieten zu müssen? Da haben Sie aber noch einiges vor: Die meisten schweren Unfälle passieren im Freizeitbereich, bei In-Sportarten, Fun & Action - was nicht nur viel Leid sondern auch enorme Kosten verursacht. Verbieten wir also Bungee-Jumping, Wasser ist generell zu meiden (das Unglück auf der Kander sollte doch allen eine Lehre sein!), schwimmen ist sowieso heikel, bei uns ertrinken mehr Kinder als dass sie durch Schusswaffen Schaden nehmen - aber die will man gänzlich verbieten.

Ich will damit nicht sagen, dass ich unbedingt einen Hummer brauche, im Gegenteil, obwohl ich ihn nach Ihren Kriterien ja fahren dürfte: ich wohne etwas abgelegen, umzingelt von Bergen und Gucci ist sowieso dekadent :-) Ebensowenig will ich mir eine Knarre anschaffen.

Das Argument, dass sich jemand im SUV sicher fühlt ist legitim, da fährt man ja quasi im Panzerwagen. Genauso legitim ist es, dass sich Leute, die es sich leisten können, das Beste und Schönste, das es auf dem Markt gibt, kaufen.

Auch das Argument, die Offroaders seien eine Gefahr für die anderen kann man so pauschal nicht stehen lassen, durch Rasereien werden noch viel leichtfertiger unschuldige Opfer in Kauf genommen. Autofahren ist generell gefährlich, und jeder der sich ans Steuer setzt, sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein, der jugendliche Heisssporn wie die herumstöckelnde Prada-Frau.

Mit meinem Blabla möchte ich Ihnen nur zeigen, dass es auch hier einmal mehr um sehr grundsätzliche Einstellungen geht und weniger um Hubraum und Karrosserien. Generell sind Verbote entmündigend und willkürlich - wer bestimmt die Kriterien, welche sollen es sein? Für jedes Dafür findet sich ein Dagegen. Persönlich bestimme ich gerne selbst was gut oder schlecht ist. Es stresst mich, dass das Verhalten einiger unerzogener Parvenus (solche Fahrer/innen schildern Sie nämlich) mich dieser Freiheit berauben.
Vor allem Kinder
werden bei einem Aufprall durch Zusammenstoss viel schwerer verletzt, wurde in einer Studie bewiesen.
Aber das sind ja dann nicht die eigenen, die sitzen im Fond des Wagens und werden gerade in die Schule kutschiert.
Endlich!!
na das hat ja lange gedauert....wozu braucht es in der schweiz offroader, es sei den man wohnt auf dem land ohne brauchbare strassen oder in den bergen. die personen, die ich mehrheitlich damit fahren sehe, sehen aber nicht so aus als würden sie in den bergen oder auf dem land wohnen....es sei den man trägt neuerding gucci und prada in den bergen und auf dem land. und von alleine wird sich das problem nicht lösen, auch bei den hohen benzinpreisen. den wer so ein auto fährt, kann sich auch das benzin dazu leisten. zudem kommen noch die tollen fahrkünste, wenn sich frau mit offroader in eine parklücke zu manövrieren versucht und dabei das hintere und vordere auto wegdrückt. spricht man sie darauf an heisst es nur: ich fühle mich sicherer in einem offroader.....stellt sich die frage: wie sicher fühlen sich die anderen verkehrsteilnehmer wenn man bei solchen fahrkünsten regelrecht wegradiert wird!
Auch die
Ein weiteres Verbot, da wird Sandy seine/ihre Freude daran haben ...

Die gefordereten Vorschriften sind unsinnig und Ausdruck einer immer arroganteren, regulierungswütigen anti-liberalen Bewegung. Unnötig ist die Initiative zudem, der hohe Benzipreis wirkt stärker als jede staatliche Intervention. In den USA verkaufen sich SUVs schlecht, GM produziert immer weniger der sprtifressenden Geländewagen. Das Problem wird sich von selbst erledigen.
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